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| 15:34 Uhr

Neue Pläne für Rückkehrer-Projekt
Potsdam fördert Gubener Initiative

 Yvonne Gerwitz mit der Deutschlandkarte, die zeigt, wohin es Gubener verschlagen beziehungsweise woher sie in die Neißestadt zurückgekehrt sind. Mit der Karte wird die Rückkehrerinitiative künftig bei verschiedenen Anlässen präsent sein.
Yvonne Gerwitz mit der Deutschlandkarte, die zeigt, wohin es Gubener verschlagen beziehungsweise woher sie in die Neißestadt zurückgekehrt sind. Mit der Karte wird die Rückkehrerinitiative künftig bei verschiedenen Anlässen präsent sein. FOTO: lr / Enge
Guben. Rückkehrer-Projekt kann auch weiter auf die Hilfe des Landes Brandenburg setzen. Von Thomas Engelhardt

Das Land Brandenburg fördert auch weiterhin die Rückkehrerintiative „Guben tut gut“. Vor wenigen Tagen erhielt der Marketing- und Tourismusverein (MuT), bei dem die Initiative angesiedelt ist, den entsprechenden Bescheid aus der Potsdamer Staatskanzlei. Demnach fließen die Landesmittel bis Ende 2020.

Die Gelder aus Potsdam bilden eine der beiden entscheidenden Stützen der Finanzierung. Die andere sichern die Partner der Initiative ab – aktuell sind das neben dem MuT elf Gubener Unternehmen. Um die Finanzierung der Initiative auch weiterhin zu sichern, sieht Kerstin Geilich, Geschäftsführerin des MuT, eine der wichtigsten Aufgaben auch darin, weitere Partnerunternehmen ins Boot zu bekommen. Für sie liegt der Nutzen für die beteiligten Unternehmen auf der Hand: „Die Rückkehrerinitiative ist auch ein Instrument, dem Fachkräftemangel zu begegnen, die Region zu stärken und so den Unternehmen zu helfen, am Markt zu bleiben.“

Dass die Initiative mehr und mehr zu einem Anlaufpunkt für potenzielle Rückkehrer wie auch bereits Zurückgekehrte wird, hat zum Beispiel kürzlich das Frühlingsfest gezeigt. „Fast 500 Besucher haben an den drei Tagen unseren Stand besucht und das Gespräch gesucht, darunter gut 100 Leute, die schon zurückgekommen sind oder dies zumindest beabsichtigen“, sagt Yvonne Gerwitz, die Koordinatorin der Initiative. Dies sei durchaus eine gute Bilanz.

Mit aufgebaut hatte die Initiative beim Frühlingsfest auch ihre Deutschlandkarte. Sie zeigt an, wohin in der Republik es ehemalige Gubener verschlagen hat beziehungsweise woher Gubener zurückgekommen sind. Die Karte soll jetzt auch künftig bei den verschiedensten Veranstaltungen mit von der Partie sein – und um weitere Punkte ergänzt werden.

Das Spektrum der Dinge, bei denen „Guben tut gut“ Rückkehrern hilft, ist breit. So kann die Initiative sowohl bei der Wohnungs- als auch bei der Stellensuche Unterstützung leisten, aber auch Kontakte mit einer Kindertagesstätte oder einem Energieversorger knüpfen. „Wir wollen möglichst viel bieten, damit der Rückkehrer letztlich nur noch eines tun muss: umziehen“, so die Koordinatorin.

Dass sich die Initiative inzwischen einen Namen gemacht hat, beweist die Tatsache, dass es inzwischen knapp 90 Abonnenten des Newsletters gibt, der über aktuelle Angebote informiert. Und auch auf Facebook informieren sich rund 300 Abonennten über die neuesten Entwicklungen in puncto Rückkehrer.

Zu diesen Neuigkeiten soll in Kürze übrigens auch die Eröffnung eines Co-working Space gehören. Dabei handelt es sich praktisch um ein Gemeinschaftsbüro, das von mehreren Kleinunternehmen genutzt werden kann. Es soll in der Kirchstraße eröffnet werden und drei Arbeitsplätze enthalten.

Zudem wird die Initiative in den kommenden Wochen bei verschiedenen Veranstaltungen präsent sein und für die Neißestadt werben, so beim Hoffest anlässlich 60 Jahre Rosa-Thälmann-Heim am 14. Juni oder beim Kinderfest der Gubener Wohnungsgesellschaft am 18. Juni auf dem Dreieck. Und auch einen Rückkehrertag wird es kurz vor dem Jahreswechsel wieder geben. Er wird für den 27. Dezember organisiert und wieder in der Alten Färberei stattfinden.

 Yvonne Gerwitz mit der Deutschlandkarte, die zeigt, wohin es Gubener verschlagen beziehungsweise woher sie in die Neißestadt zurückgekehrt sind. Mit der Karte wird die Rückkehrerinitiative künftig bei verschiedenen Anlässen präsent sein.
Yvonne Gerwitz mit der Deutschlandkarte, die zeigt, wohin es Gubener verschlagen beziehungsweise woher sie in die Neißestadt zurückgekehrt sind. Mit der Karte wird die Rückkehrerinitiative künftig bei verschiedenen Anlässen präsent sein. FOTO: lr / Enge