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| 17:10 Uhr

Bald Premiere
Guben hat ein Apfelkönig-Lied

Guben. Die Posse um einen gescheiterten Bewerber bei der Apfelkönig(in)wahl vor zwei Jahren kann nun besungen werden. Der Liedtext um den Streit, der bundesweit für Aufsehen sorgte, hat den Weg auf eine Postkarte gefunden, die nun auch der Marketing- und Tourismusverein (MUT) verkauft. Gegen den MUT Guben klagte der nicht zum Zug gekommen Apfelkönigbewerber unter anderem auf Entschädigung.

In knapp zwei Wochen könnte erstmals das „Gubener Apfelkönig-Lied“ bei einer öffentlichen Veranstaltung erklingen. Getextet hat es der Gubener „Stadtwächter“ Andreas Peter zur Melodie von „Es war einmal ein Jäger“. Peter, der auch Verleger ist, hat es auch gleich auf eine Postkarte drucken lassen, die in seinem Stadtwächterstübchen sowie in der Touristinformation (Frankfurter Straße) verkauft wird. Erstmals gesungen werden soll das Lied am 12. Mai zum Ausklang des Historientreffens in der Alten Färberei in Guben (10 bis 17 Uhr). Hintergrund ist die Posse um die Bewerbung eines Mannes aus Groß Drewitz bei der Wahl des Apfelkönigs oder der Apfelkönigin von Guben vor zwei Jahren. Mittlerweile hat der Fall sogar vor dem Bundesverfassungsgericht ein Aktenzeichen, weil der Unterlegene sich den Titel und eine Entschädigung erklagen wollte, bislang aber gescheitert ist. Der Schlussrefrain des Liedes lautet: „Im Leben, im Leben, da ist nicht alles eben, und darum macht im Leben manch Richter einen Spruch: ,Schluss aus, jetzt ist genuch!’“

(js)