Gespielt wurde in zwei Staffeln, Guben traf auf Alt Stahnsdorf, Beeskow und Storkow. Das erste Gruppenspiel gegen Storkow wurde 1:0 gewonnen. Gegen Beeskow lag man zunächst 0:1 zurück. Guben gab aber nicht auf und kam schnell zum Ausgleich. Danach kam Hektik im Gubener Spiel auf, und es kam es zu Abstimmungsfehlern in der Abwehr. Diese nutzte Beeskow eiskalt und gewann das Spiel mit 4:1.
Nun musste Guben unbedingt gegen Alt Stahnsdorf gewinnen, um sich noch den zweiten Platz in der Staffel zu sichern. Von der ersten Minute an wurde Alt Stahnsdorf unter Druck gesetzt und so zu Fehlern gezwungen. Folgerichtig gab es Chancen für Guben, die zweimal eiskalt zum Endstand von 2:0 ausgenutzt wurden.
Durch diesen Sieg wurde das Halbfinale erreicht. Dort spielte Guben gegen den Staffelsieger der Gruppe 1, den Neuzeller SV. Die Lok-Mädels wollten unbedingt das Endspiel erreichen. Mit Selbstvertrauen gingen sie ins Spiel und mit 1:0 in Führung. Neuzelle verstärkte den Druck und kam auch zum Ausgleich. Aber Guben gab nicht nach und erzielte kurz vor dem Abpfiff noch das 2:1 und stand so im Finale. Im zweiten Halbfinale besiegte Beeskow Dynamo Eisenhüttenstadt mit 1:0.
Da Guben im Gruppenspiel gegen Beeskow verloren hatte, ging man um so motivierter ins Finale. Kurz nach dem Anpfiff nutzten die Gubener einen Fehler der Beeskower Abwehr zum 1:0.
Durch eine sehr gute kämpferische Leistung wurde dieses Resultat über die Zeit gerettet, und es gab sogar noch einige gute Tormöglichkeiten, die aber ungenutzt blieben.
So war der Jubel nach dem Abpfiff sehr groß über den Turniergewinn, und die Mannschaft bedankte sich lautstark bei den mitgereisten Fans.
Torschützen für Guben waren Michaela Pham Minh (3), Manja Habath (2) und Maria Schulz (2).