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| 01:06 Uhr

Pläne für 2005 geschmiedet

Gubin.. Im Januar wird der Gubiner Heimatverein seine Generalversammlung abhalten und Vorschläge für die Arbeit im neuen Jahr erarbeiten. (hjb)

Deshalb trafen sich zu einem Gedankenaustausch von polnischer Seite Marek Podgorski, Krysztof Freyer und Jerzy Czabator sowie von den deutschen Vereinsmitgliedern Gerhard Gunia, Andreas Peter und Hans-Joachim Bergmann. Die Arbeit des Gubiner Heimatvereins wird von Professor Czeslaw Osekowski von der Hochschule Zielona Gora (Grünberg) wissenschaftlich begleitet.
Im Jahr 2005 ist eine Ausstellung über polnisches Militär angedacht. Immerhin waren bis zur Wende bis zu 10 000 Soldaten und Offiziere in den einstigen deutschen Kasernen in Gubin stationiert. Die Ausstellung soll an die Kämpfe erinnern, die von Mitte Februar bis Ende April 1945 das Gubener Land verwüsteten. Polnische Soldaten waren im Kampf um Guben nicht eingesetzt. Dann sind verschiedene thematische Ausstellungen geplant: Malerei, Archäologie, über neue Grabungsergebnisse bei Niemitzsch und Liebesitz, über den Goldschatz von Vettersfelde, über Objekte des Denkmalschutzes.
Auch die Schulen in Guben und Gubin könnten einbezogen werden. Das kann durch Treffen der Jugendlichen polnischer und deutscher Schulen geschehen. Gute Verhältnisse sind zwischen Grundschulen, Förderschulen, der Europaschule und dem Gymnasium nachweisbar. Das Gubiner Museum wird in seine Arbeit Schriftsteller und Künstler einbeziehen. Lesungen, Ausstellungen, Musikabende sind konzipiert.
In den Dörfern könnten Treffen einstiger und jetziger Bewohner des Gubiner und Gubener Landes stattfinden. In Biezyce (Bösitz) gab es im vergangenen Sommer ein gutes Beispiel dafür.
Vielleicht kann ja das Fernsehen die Arbeit des Vereins populärer machen„ Vielleicht „verirren“ sich Kowalski und Schmidt auch nach Gubin und Guben“
Bei allen Heimattreffen der Dörfer, des Heimatbundes, der Niederlausitzer Gesellschaft, des Heimatkalendervereins, aber auch sonstiger Organisationen sollten gemeinsame Begegnungen stattfinden.
Dass nun auch in den deutschen Schulen die polnische Sprache mehr Beachtung findet als bisher, ist besonders wertvoll. Auf polnischer Seite lernen die Schüler in den Grundschulen, in Gymnasien und im Lyzeum seit Jahren auch Deutsch.