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Pfeifente trifft auf Singschwan

Die Namen der Vögel sind so bunt wie ihr Gefieder. Singschwäne, Pfeifenten, Gelbschnabeltaucher, diese Tiere haben sich an der Spremberger Talsperre eingerichtet.

Ein ganzer Aufsatz in der Fachzeitschrift "Der Falke" beleuchtet das Leben der fliegenden Gäste am See, zu denen auch Gänsesäger, Kiebitzregenpfeifer und Alpenstrandläufer zählen.

Das Völkchen der Ornithologen scheint also viel Sorgfalt an den Tag zu legen, wenn es um originelle Bezeichnungen für die Objekte ihrer Forschung geht. Das hat ja auch was Tröstliches: Wenn der Mensch schon auf dem Boden zurückbleiben muss, während sich die Vögel unbeschwert in die Luft schwingen, neigt er wenigstens bei der Namensfindung zu kreativen Höhenflügen. Mit Erfolg: Bisher lhaben weder Flussüberläufer noch Zwergseeschwalben den Ornithologen für deren Vorschläge einen Vogel gezeigt.