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Petrijünger weihten ihr neues Domizil ein

Pinnow.. Mindestens eine Feier hat es in der Gubener Region am Wochenende doch gegeben: die Einweihung des Anglerheims in Pinnow. RUNDSCHAU-Leser Reimund Hammel ließ das die Redaktion als Antwort auf den gestrigen Beitrag „Nur ein kleines Kulturloch“ wissen. (br)


Eingebettet war die Einweihungsparty in das traditionelle Anglerfest des Vereins, das auf dem Gelände des Kindergartens gefeiert wurde. „Ins Vereinshaus hätten gar nicht alle hineingepasst“ , sagte Vereinsmitglied Manfred Barfuß der Redaktion. Denn außer den Anglern waren auch die Sponsoren und Helfer eingeladen, die an der Entstehung des Vereinsheimes Anteil hatten.
Dieses war bis vor über 20 Jahren das Feuerwehrgerätehaus. Seit Anfang der 80er Jahre wurde es als Garage für einen Traktor genutzt. Vor etwa eineinhalb Jahren übernahm der Anglerverein das einstige Gerätehaus als Nutzer. Und seitdem wurden in vielen Stunden freiwilliger Arbeit und mit Unterstützung von Mitgliedern einer Strukturanpassungsmaßnahme (SAM) das Dach erneuert sowie die Fassade isoliert und geputzt. Im Gebäudeinneren entstanden der Vereinsraum mit rund 30 Plätzen sowie Toiletten. Der Fußboden wurde erneuert, und die Decke erhielt eine Wärmedämmung.
Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben mit Geldern der Gemeinde Pinnow-Heideland. Deshalb und weil es nicht leer stehen soll, können es auch andere Vereine und Bürger der Gemeinde nutzen, sagt Barfuß. Der Anglerverein wird sein neues Domizil als nächstes für die Vorstandssitzung nutzen.