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| 12:55 Uhr

Ehrung in Guben
Pastor Süß steht jetzt im Goldenen Buch

 Pastor Stefan Süß hat sich am Freitagabend feierlich ins Goldene Buch der Stadt Guben eingetragen.
Pastor Stefan Süß hat sich am Freitagabend feierlich ins Goldene Buch der Stadt Guben eingetragen. FOTO: LR / Daniel Schauff
Guben. Erst kürzlich hat sich der ehemalige Rektor der Naemi-Wilke-Stifts in den Ruhestand verabschiedet. Zu leise hat die Stadt Guben das nicht zugelassen. Von Daniel Schauff

Es fühlt sich ein wenig nach Abschied an. Pastor Stefan Süß hat den Posten als Rektor im Gubener Naemi-Wilke-Stift erst kürzlich an seinen Nachfolger Markus Müller übergeben. Ein ganz leiser Abgang soll es aber nicht werden, das haben die Gubener Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung einvernehmlich beschlossen.

Pastor Süß kommt am Freitagabend im Rahmen des Neujahrsempfanges der Städte Guben und Gubin eine besondere Ehre zu – der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Guben.

Die Laudatio – die eigentlich gar keine ist, weil Süß eine solche gar nicht unbedingt wolle, wie Diethardt Roth, Bischof der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und Vorsitzender des Freudeskreises des Stiftes, betont, steht unter dem Titel „Wie wollen wir morgen leben“. Es ist die Überschrift in einer Zeitung, die Roth kürzlich gelesen hat. Unter dieser Überschrift habe auch das Wirken des Pastors im Stift gestanden – trotz harter Zeiten wie etwa der Schließung der gynäkologischen Klinik in Guben, auch das Altenpflegeheim verschwand. Seit 1991 war Süß Rektor im Naemi-Wilke-Stift. Bereits zu aktiven Zeiten wurde er für seine Arbeit in und außerhalb des Krankenhauses mehrfach geehrt. Auf eigenen Wunsch tritt er nun seinen Ruhestand an, und das mit einer Unterschrift im Goldenen Buch der Stadt, in der er die größten Fußstapfen hinterlassen hat.