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"Niklas" hinterlässt nur geringe Schäden in Region

Die Turnhalle des Sportzentrums Obersprucke musste vorübergehend gesperrt werden. Hier drückte der Starkwind Platten heraus.
Die Turnhalle des Sportzentrums Obersprucke musste vorübergehend gesperrt werden. Hier drückte der Starkwind Platten heraus. FOTO: utr
Guben/Schenkendöbern. Orkantief "Niklas" ist am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch auch über Guben und Schenkendöbern hinweggefegt. Bäume wurden entwurzelt, es kam zu Stromausfällen. sha

Personen- oder größere Sachschäden gab es nicht.

"Im Vergleich zu anderen Regionen sind wir glimpflich davongekommen", betont Susann Winter, Pressesprecherin der Stadt Guben. Im Stadtgebiet selbst sind den Angaben zufolge einige Bäume wie in der Bahnhofstraße und der Gewerbestraße umgekippt, allerdings ohne großen Schaden anzurichten. "Mit den Aufräumarbeiten sind die Mitarbeiter des Eigenbetriebes Städtischer Bauhof beauftragt", so Winter.

Ähnlich sieht die Lage in der benachbarten Gemeinde Schenkendöbern aus. Es gab mehrere Feuerwehreinsätze aufgrund umgestürzter Bäume, erklärt Holger Häckert, Sachgebietsleiter im Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung. Betroffen waren die Ortsteile Grano, Kerkwitz, Pinnow, Lübbinchen, Atterwasch, Krayne und Sembten.

Ein Baum in der Gemeinde Schenkendöbern stürzte allerdings nach Angaben der Mitnetz Strom mbH auf eine Mittelspannungsleitung und sorgte für einen knapp zweistündigen Stromausfall am Dienstag. Betroffen waren der südliche Bereich Gubens sowie Groß und Klein Gastrose, Atterwasch, Kerkwitz und Bärenklau. Von 16 bis 18 Uhr gingen hier die Lichter aus. Allein in der Neißestadt galt das für insgesamt 780 Haushalte, wie die Energieversorgung Guben (EVG) auf Nachfrage mitteilt.

Die Turnhalle im Sportzentrum Obersprucke musste am Dienstag gesperrt werden, weil der Wind acht der lichtdurchlässigen Kunststoffplatten herausgedrückte. Mittlerweile sei alles notdürftig repariert, der Hallenbetrieb wieder möglich.