Gleich zwei Jubiläen wollten die Schützen des PSV Guben in diesem Jahr feiern: das 30-jährige Bestehen ihres Vereins und den 20. Geburtstag ihres Domizils, des Schützenhauses an der Mittelstraße. Doch dann kam das Coronavirus und machte auch diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung. „Wir haben die Feiern jetzt in das nächste Jahr verschoben“, sagt Hans-Joachim Wanke, der Vorsitzende des Vereins. Dann sollen die runden Jahrestage mit ein wenig Verzögerung begangen werden.
Ansonsten haben auch Gubens Sportschützen inzwischen wieder ihre allerersten Trainingseinheiten nach der Zwangspause absolviert. „Wir fangen langsam wieder an“, so Wanke. Zu diesem Neustart gehört auch ein Hygienekonzept, das beim Verein streng eingehalten wird. So können aktuell nur einige der Schießbahnen auf der Anlage an der Mittelstraße genutzt werden. Zudem müssen die Waffen desinfiziert werden. Und zwischen Übungsleiter und Akteur sind Abstände einzuhalten. „Ansonsten müssen wir auf neue Beschlüsse der Landesregierung warten.“

Vorerst keine Wettkämpfe für die Gubener Schützen

In puncto Wettkämpfe geht bei den Gubener Schützen aber offenbar in diesem Jahr nichts mehr. Das habe auch mit zahlreichen Verschiebungen im Wettkampfkalender bis hin zur Verschiebung der Olympischen Spiele zu tun, so der Vereinschef.
Der PSV Guben zählt aktuell gut 100 Mitglieder. Der Verein engagiert sich in der Stadt auch bei den jährlichen Appelfesten, bei denen er traditionell zum Schießen mit der Armbrust einlädt und so den jeweiligen Schützenkönig ermittelt.