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| 02:41 Uhr

Neue Erinnerung an Corona Schröter

Guben/Gubin. Am 23. August jährt sich zum 210. red/B.M.

Mal der Todestag von Corona Schröter, der vielseitigen Künstlerin an der Seite von Johann Wolfgang Goethe am Liebhabertheater in Weimar. Aus diesem Anlass wird an diesem Tag um 17 Uhr in Gubin ein Gedenkstein mit Gedenktafel enthüllt. An der Stelle, an der sich das Geburtshaus von Corona Schröter befand, in der ehemaligen Gubener Klosterstraße Nr. 12 (hinter der großen Neißebrücke). Das teilt der Gubener Stadthistoriker Andreas Peter mit.

"Dieses deutsch-polnische Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Niederlausitzer Verlag in Guben und dem Verein Freunde des Gubiner Landes stellt neben dem kürzlich erschienenen Buch ‚Goethes ,schöne Krone' - Corona Schröter und ihr Denkmal in Guben' einen weiteren wichtigen Schritt dar, um die einst gefeierte Künstlerin auf angemessene Weise wieder in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken", sagt er. Andreas Peter hatte im Zuge der Recherchen zu dem Buch das Geburtshaus der Schauspielerin und Sängerin ausfindig gemacht und den Verein der Freunde des Gubiner Landes von der Idee begeistert, an dieser Stelle an Corona Schröter zu erinnern.

Zur Enthüllung des Gedenksteins wird auch die Berliner Schriftstellerin Rosemarie Schuder nach Guben kommen, die gemeinsam mit Andreas Peter das Buch über Corona Schröter geschrieben hat, und daraus vortragen. "Gleichzeitig soll mit dieser Veranstaltung für die weitere Finanzierung des Denkmals geworben werden, das Corona-Schröter 1905 auf der Theaterinsel gewidmet worden war und heute leider nur noch als Fragment erhalten ist", so Peter.