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| 15:53 Uhr

Resonanz über die Stadtgrenzen hinaus
Natur und Handwerk hautnah erleben

 Alles rund um die Natur und Handwerkskunst gab es beim Naturparkfest in Groß Drewitz zu sehen und erleben.
Alles rund um die Natur und Handwerkskunst gab es beim Naturparkfest in Groß Drewitz zu sehen und erleben. FOTO: Ute Richter
Groß Drewitz. Ein Naturparkfest wurde zum Tag des Baumes in der „Wagenburg“ Groß Drewitz gefeiert. Von Ute Richter

Den Tag des Baumes feierte die Naturwacht Schlaubetal auch in diesem Jahr mit einem Naturparkfest in der „Wagenburg“ in Groß Drewitz. Mit einem breit gefächerten Angebot an regionalen Köstlichkeiten, traditioneller Handwerkskunst und vielen Beschäftigungsmöglichkeiten für die ganze Familie luden zahlreiche regio­nale Akteure Groß und Klein zum Probieren, Zuschauen und Mitmachen ein.

Dabei drehte sich wie immer alles rund um die Natur. Mathias Schulze, stellvertretender Leiter der Naturwacht und verantwortlich für ökologische Landwirtschaft und Artenschutz, freute sich über die vielen Besucher, die vor allem aus den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree, aber auch von weit her kamen.

Stetig nimmt die Zahl der Aussteller, Vereine und Institutionen zu, doch Mathias Schulze achtet stets darauf, dass es eine gewisse Rotation gibt. „Es soll ja auch immer interessant für die Besucher sein, deshalb müssen die Angebote auch mal wechseln“, erzählt er. Und trotzdem blieben an den zahlreichen Ständen keine Wünsche offen. Kulinarische Angebote gab es beispielsweise ebenso wie floristische. Ganz unterschiedliche traditionelle Handwerkskunst war ebenso vor Ort wie die Feuerwehr aus Schenkendöbern.

Neu war in diesem Jahr eine Technikausstellung mit Traktoren und Alttechnik.  Auch das mobile Holzgatter, wo die Besucher die Herstellung von Brettern und Balken aus rohen Stämmen mitverfolgen konnten, war ein ganz neues Modell.

Vereine präsentierten sich ebenso wie die Waldschule am Kleinsee. Die Naturwacht Schlaubetal hatte ihre Krabbelboxen mitgebracht. Ausflugstipps und alles rund um die regionale Natur hielten die Naturparkverwaltung und die Naturwacht bereit. Bastelmöglichkeiten mit Naturmaterialien für Kinder waren außerdem vorhanden. Touristische Partner des Naturparks informierten über organisierte Rad- und Fußwanderungen. Wer gleich noch einen Abstecher in die Natur machen wollte, hatte mit der Langholzkutsche und dem Floß auf dem Göhlensee dazu Gelegenheit.

Traditionell wurden zum Tag des Baumes drei Flatter-Ulmen auf dem Gelände des Naturparkfestes gepflanzt.  Die Flatter-Ulme ist der Baum des Jahres 2019 und gilt in einigen Bundesländern als stark gefährdet. Gesponsert wurden die Bäume von der Baumschule Lürssen in Tempelberg.

 Alles rund um die Natur und Handwerkskunst gab es beim Naturparkfest in Groß Drewitz zu sehen und erleben.
Alles rund um die Natur und Handwerkskunst gab es beim Naturparkfest in Groß Drewitz zu sehen und erleben. FOTO: Ute Richter