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| 15:07 Uhr

Tänzerinnen präsentieren sich
Musikschülerinnen begeistern ihr Publikum

 Die Tänzerinnen der Städtischen Musikschule erhielten für ihre Darbietungen jede Menge Applaus.
Die Tänzerinnen der Städtischen Musikschule erhielten für ihre Darbietungen jede Menge Applaus. FOTO: Ute Richter
Guben. Traditionelles Vorspiel der Tanzgruppen im Saal des „Volkshauses“ erntet jede Menge Beifall.

Traditionell präsentieren die Tanzgruppen der Städtischen Musikschule „Johann Crüger“ ihren Eltern, Freunden und Bekannten am Ende eines Schulhalbjahres, was sie gelernt haben – so auch in dieser Woche. Von Montag bis Mittwoch zeigten jeweils rund 100 Eleven ihr Können im gut gefüllten Saal des „Volkshauses“.

Die Musikschülerinnen fackelten ein wahres Feuerwerk mit vielseitigen Darbietungen ab. Los ging es mit der Aufführung der älteren Mädchen zu „Mama Mia“ von Abba. Diesen Tanz führten sie bereits bei „Sounds of Hollywood“ in Peitz auf und erhielten dafür tosenden Applaus. Aber auch Tänze vom Ronny-Gander-Festival in Eisenhüttenstadt, bei dem die Gubener Musikschülerinnen seit Jahren den Sänger unterstützen, wurden aufgeführt. „Dieses Vortanzen nutzen wir auch dafür, dass die Mädchen Routine auf der Bühne bekommen, denn im Mai stehen die Landesmeisterschaften an, und dort werden wir als Gubener Musikschule wieder mit dabei sein“, erzählt Tanzlehrerin Wilgried Zarske. Eine atemberaubende Choreografie zum Titel „Bella Tschau“ hat sich die Gubenerin dafür einfallen lassen.

Schwer zu tanzen ist „Shadow of the Night“ von DJ Bobo. „Das ist so ein schnelles Lied. Die Bewegungen müssen in rasantem Tempo folgen, das ist gar nicht so leicht“, so Wilgried Zarske. Doch sie weiß, dass ihre Tanzschülerinnen dies gut beherrschen, was auch der lang anhaltende Applaus bewies.

Breit gefächert ist das jeweilige Repertoire der Gruppen. Lieder aus „Tanz der Vampire“ oder aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kamen ebenso gut an wie Choreografien zu Titeln vom Eurovision Songcontest und zu aktuellen Songs.  Als dann die ganz kleinen Eleven auf die Bühne kamen, kochte der Saal am Mittwoch fast über. Die Drei- bis Fünfjährigen präsentierten einen Tanz aus „Pinocchio“.

Hinter der Bühne sorgten Tanzlehrerin Noreen Appelt und etliche Eltern dafür, dass alles reibungslos lief. „Manchmal haben die Mädchen nur zwei Minuten Zeit zum Umziehen, da sind helfende Hände enorm wichtig“, weiß Wilgried Zarske. Doch auch die älteren Tänzerinnen helfen den Kleineren, damit alles punktgenau sitzt. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie jeder sich um jeden kümmert“, so die Lehrerin.

Für ihre Darbietungen bekamen die Tänzerinnen an den drei Tagen lang anhaltenden Applaus. Jetzt sind erst einmal Ferien, bevor es im zweiten Schulhalbjahr an das Erlernen neuer Choreografien geht.