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Musik und Geschichte in Kirchruine

Günter Quiel vom Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche wird über den Stand der Sanierung berichten.
Günter Quiel vom Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche wird über den Stand der Sanierung berichten. FOTO: dpa
Guben. Zum Tag des offenen Denkmals am 10. September wird auch die ehemalige Stadt- und Hauptkirche Guben öffnen. Darüber informiert Günter Quiel, Vorsitzender des Fördervereins. Geplant sind Vorträge über die Geschichte der Kirche im heute polnischen Teil der Stadt, Informationen über die geplanten Sanierungsarbeiten sowie den Aktionen des Fördervereins. sha

Der Tag des offenen Denkmals wird bundesweit begangen. Geöffnet sind historische Bauten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Ziel ist es, das Interesse am kulturellen Erbe und Denkmalschutz zu wecken.

Die Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörte Stadt- und Hauptkirche ist in der Zeit von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Der Turm kann auch noch am Nachmittag von 15 bis 17 Uhr bestiegen werden.

Die Kirchruine soll zum deutsch-polnischen Begegnungszentrum ausgebaut werden. Die entsprechende Baugenehmigung liegt auf polnischer Seite vor. Allerdings scheitert die Umsetzung bisher an der fehlenden Finanzierung. Zehn Millionen Euro sind dafür nötig.

In der Kirchruine soll es ab dem 2. September künftig jeden Samstag, ab 16 Uhr, ein Konzert mit Laienkünstlern aus der Region geben, kündigt Quiel an. "Es lohnt sich hinzugehen, es werden interessante Talente auftreten", sagt er. Organisiert wird die Konzertreihe von der polnischen Seite.