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| 18:11 Uhr

Internationaler Museumstag
Von Wilke-Hut und Eisenbahnermütze

Gespannt hörten die Mädchen und Jungen zu, als Carolin Tilch über Hüte und ihre Entstehung erzählte.
Gespannt hörten die Mädchen und Jungen zu, als Carolin Tilch über Hüte und ihre Entstehung erzählte. FOTO: Ute Richter
Guben. Reges Interesse an Kinderveranstaltung zum internationalen Museumstag im Gubener Stadt- und Industriemuseum. Von Ute Richter

Anlässlich des internationalen Museumstages hatte am Sonntagnachmittag das Stadt- und Industriemuseum zu einer Kinderveranstaltung mit dem Motto „Aus dem Hut gezaubert“ eingeladen. Ein buntes Programm hatten sich Museumsleiterin Heike Rochlitz und ihr Team einfallen lassen.

Los ging es mit einer Reise durch die Hutgeschichte und Hutherstellung anhand von Bildern und Exponaten. Mitarbeiterin Carolin Tilch hatte aus dem Fundus des Museums ganz unterschiedliche Hüte dabei. Die Mädchen und Jungen staunten, wie viele verschiedene Sorten Hüte es gab und immer noch gibt. Angefangen bei Hauben aus den früheren Jahren bis zu Zylinder, Melone, Glockenhut, Schiffchen und Wagenrad. Natürlich konnte die Museumsmitarbeiterin auch den Wilke-Hut zeigen, den Karl Gottlob Wilke einst in Guben aus Schafwolle herstellte. Ebenfalls ein Exemplar des sogenannten Honecker-Hutes zeigte sie den Kindern. Dieser wurde aus PVC gefertigt und war somit sehr robust.

Im Anschluss konnten die Kinder  an der Hutprobierstation selbst Hüte anprobieren. Den Jungs hatte es dabei vor allem die Eisenbahnermütze angetan. Zum Abschluss zauberte ein Zauberkünstler die eine oder andere Überraschung aus dem Hut. Anschließend konnten die kleinen Besucher sich von den Frauen der Freiwilligenagentur des Hauses der Familie schminken lassen und am Glücksrad der Sparkasse Spree-Neiße drehen.