Dankbar zeigen sich die Mitarbeiter des Naëmi-Wilke-Stifts für das Engagement vieler Helfer aus Guben und Schenkendöbern. So nähen zum Beispiel die beiden Gubenerinnen Franziska Reich und Bianca Scholz bunte Mundschutze. Außerdem beteiligen sich die Damen vom Netzwerk Gesunde Kinder – koordiniert von Kathrin Lieske – an der Hilfsaktion. Auch aus Kerkwitz ist das Krankenhaus mit Schutzmasken versorgt worden.

Die ersten Mundschutze wurden nun dem Krankenhaus übergeben. Rektor Markus Müller dankte den Näherinnen für die schicken Schutzmasken. Gerne werden weitere Schutze für Patienten und Personal angenommen, heißt es vonseiten des Stifts.

Fertige Schutze, die Nase und Mund abdecken sollen, werden an der Krankenhaus-Information entgegengenommen. Der mindestens zweilagige Stoff muss für Kochwäsche geeignet sein, es darf also kein Mischgewebe verwendet werden. Wenn ein Draht verarbeitet wird, sollten die Enden gebogen werden.

Auch beim Gummizug, dessen Schlaufen etwa 17 Zentimeter lang sein sollten, muss auf Kochfestigkeit geachtet werden. Der fertige Mund-/Nasen-Schutz sollte 17 bis 19 Zentimeter breit und circa acht Zentimeter hoch sein. Das Tragen des Schutzes verhindert, dass der Träger selbst Viren über Aerosole verbreitet; es schützt nicht den Träger.

Außerdem freue sich Kathrin Lieske über Stoffspenden, die im Netzwerk Gesunde Kinder weiterverarbeitet werden können (Telefon 03561 403261).

Forst/Herzberg/Spremberg/Zittau

Mehr zur Coronakrise in der Lausitz lesen Sie auf LR Online

Liveticker mit allen aktuellen Informationen: www.lr-online.de/liveticker

Online-Plattform #lausitzhältzusammen für private Hilfsangebote und kostenlose Ankündigungen für Unternehmen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Coronakrise