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Mosaik-Steine sollen den Weg anzeigen

Die Kinder aus Gubin kamen kürzlich zum Gegenbesuch zur Kita auf dem Stiftsgelände.
Die Kinder aus Gubin kamen kürzlich zum Gegenbesuch zur Kita auf dem Stiftsgelände. FOTO: Renate Kulick-Aldag
Guben. Mit einem Gegenbesuch der Gubiner Kinder in der Kita des Naemi-Wilk-Stifts sind die Verbindungen zwischen der Kita am Krankenhaus und der Kita Nummer 2 in Gubin vertieft worden. Im März diesen Jahres hatten die deutschen Kinder schon den Gubiner Kindergarten erkundet, nachdem dort die offizielle Kooperationsvereinbarung unterzeichnet worden war. red/js

Das gemeinsame Spielen und Basteln während des knapp zweistündigen Treffens funktionierte auf dem Arche-Spielplatz des Naemi-Wilke-Stift-Kindergartens, trotz Sprachbarriere. Auch das Wetter meinte es gut mit den 20 Gubiner und 15 Gubener Kindern, die mit Schwungtuch und im Kriechtunnel, beim Tauziehen oder Balancieren erste gemeinsame Aktionen erleben konnten, so Erzieherin Anne Bischoff. Bis auch das Begrüßen und Verabschieden in der Muttersprache des jeweils anderen Kindes funktioniert, werde es sicherlich noch einige Begegnungen brauchen. Der Anfang sei jedoch gemacht.

Mit Melone und Tee haben sich die Kinder gestärkt, um gemeinsam auch auf der "Arche" zu klettern, Fußball zu spielen oder zu schaukeln. Außerdem fertigten die Mädchen und Jungen Mosaik-Wegsteine an. Diese Steine sollen bei Gelegenheit symbolisch als Weg über die Grenze von Guben nach Gubin auf dem Stiftsgelände verlegt werden.