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Monika Schulz-Höpfner fordert kreative Ideen gegen Abwanderung

Atterwasch. Als ein "fatales Signal" bezeichnet die Landtagsabgeordnete Monika Schulz-Höpfner (CDU) den Vorschlag des Berliner Demografie-Experten Reiner Klingholz, eine Wegzugsprämie an Bewohner sterbender Dörfer zu zahlen. "Wenn wir unsere ländlichen Räume nach und nach aufgeben, verlieren wir unsere gewachsene Brandenburger Identität und wertvolles Kulturgut", betont die Atterwascherin. red/sha

Ein künstlicher Anreiz für den Umzug in den nächstgelegenen größeren Orten sei kein Allheilmittel gegen die Hausforderungen des demographischen Wandels. Höpfner fordert kreative und dezentrale Lösungen, um Grundversorgung und Infrastruktur auf dem Land zu gewährleisten. Der Vorschlag wurde auch von anderen Experten als unrealistisch und unbezahlbar kritisiert.