Die Fassade eines alten Gubener Wohnhauses erstrahlt bereits wieder in neuem Glanz. Und die Ziffern 1909 bezeugen das Geburtsdatum. Jetzt, 111 Jahre später, sind die sieben Wohnungen im Gebäude an der Gubener Pestalozzistraße erneuert. Auch dank einer Finanzspritze des Landes Brandenburg. Die Bauarbeiten innen und an den Außenanlagen sind im Baufinale. Das teilt Ricarda Weigel von der Gubener Wohnungsgesellschaft mit.

Energiesparendes Wohnen Preisgekrönte Gubener Architektur

Guben

Modernes Wohnen werde mit dem historischen Charme des Objekts in Einklang gebracht. Das ist zu sehen von der historischen Hauseingangstür, die gleich zu Beginn der Arbeiten mit Liebe zum Detail aufgearbeitet wurde, bis zu dem originalen Wohnungseingangs- und Zimmertüren. Der auf Holzstelen ruhende Handlauf des geschwungenen Geländers im Treppenhaus ist besonders. Hier legt der Maler derzeit noch letzte Hand an. In den alten Mauern ist aber auch moderner Wohnkomfort entstanden: beispielsweise in den Bädern. Auf der Hofseite sind Balkone, die den Blick auf das Gubener Freibad eröffnen, angebaut worden. Aus den geräumigen Wohnküchen können die Mieter an die frisch Luft treten.

Das Haus „trägt die Handschrift vieler lokaler und regionaler Firmen“, erklärt Ricarda Weigel. Fast im Herzen der Altstadt gelegen, sind es von hier aus nur wenige Gehminuten bis zur Innenstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. Das imposante Gebäude des Pestalozzi-Gymnasiums liegt quasi um die Ecke. Mit dem Start in den Monat Juni können Mieter einziehen. Einen Blick in das Wohnhaus gewährt der Großvermieter in Kürze.

Tag der offenen Tür mit Abstandsregeln der Corona-Zeit

Sonnabend, 16. Mai 2020, 10 bis 13 Uhr, Wohnhaus an der Pestalozzistraße 2 in Guben