Friedenberger setzte das erste Achtungszeichen auf Seiten der Neißestädter. Nach schönem Zuspiel von Hoffmann verfehlte sein Schuss des Gegners Gehäuse nur um wenige Zentimeter (11.). Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, denn zwei Minuten später musste Kaulisch einen Kopfball aus Nahdistanz parieren. In der 15. Minute setzte Bluschke mit einer Flanke Krischke in Szene, dessen Kopfball allerdings nicht von Erfolg gekrönt wurde. Post legte unmittelbar darauf wieder nach, vergab aber ebenfalls.
Die 30. Minute läutete den nächsten Abschnitt ein, der klar an die Platzherren ging. Die schienen ihre Visiere nun exakt eingestellt zu haben und erzielten per Direktabnahme das 1:0 und nur vier Minuten später ihren zweiten Treffer. Ab der 35. Minute standen nach verletzungsbedingtem Ausfall nur noch zehn Akteure für den Club auf dem Rasen. In der 52. Minute bauten die Gastgeber aus abseitsverdächtiger Position den Vorsprung weiter aus und markierten in der 55. Minute sogar das 4:0.
Mit dem plötzlichen Aufbäumen der zehn Gubener ging ein konditioneller Abbau der Gastgeber einher.
Die Club-Reserve drehte nun völlig auf und schaffte durch Krischke nach einem Abwehrfehler das 4:1 (63.). Sturm nutzte in der 70. Minute eine Hoffmann-Flanke, um seine Mannschaft auf 2:4 heranzubringen. Mit toller Moral blieb der FC weiter am Drücker, nur das nötige Quäntchen Glück fehlte. Splitt traf beim Freistoß aus 20 Metern nur den Pfosten (75.), Friedenberger und im Nachschuss Bluschke scheiterten am Frankfurter Keeper (77). Bluschke markierte in der 90. Minute sogar noch den Anschlusstreffer. Die verbleibende Zeit reichte aber nicht mehr, um den Ausgleich zu erreichen. (mt)