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| 01:08 Uhr

Mit rund 200 Arten auf der Erde vertreten

Guben.. Die Akelei (Aquilegia) kommt mit rund 200 Arten in der nördlichen gemäßigten Klimazone rund um den Erdball vor. Aus den zahlreichen in freier Natur geschützten Wildstaudenarten wurde eine große Fülle von Gartenstauden gezüchtet. (wr)



Breites Spektrum
In den Gärten kann man sich vom frühen Mai bis Ende Juli an diesen schönen Stauden mit hohem Zierwert erfreuen. Breit ist das Spektrum an Farben. Es gibt weiße, blaue, gelbe, rote und violette Pflanzen sowie Kombinationen zweier oder mehrerer Farben in einer Blüte. Damit sind diese Blumen nicht nur im Garten eine Augenweide, sondern stellen auch in der Vase als Schnittblume einen schönen Blickfang dar.
Die Aquilegia vulgaris, die Wiesenakelei oder Gewöhnliche Akelei, ist schon seit Jahrhunderten in den hiesigen Gärten heimisch. Zu den frühen Burg- und Klostergärten gehörte sie ebenso wie später in die Gärten der Bauern. Sie wird 40 Zentimeter hoch, blüht zwischen Mai und Juni meist in bunten Staudenbeeten oder Steingärten. Sie tritt nicht nur mit ihrem klaren Himmelblau hervor, sondern bezaubert auch mit dunkelroten, weißen, rosa- und zweifarbigen Blüten. Neuzüchtungen bereichern den Blütenzauber noch mit intensivem Duft.

Prächtige Sträuße
Akeleien stellen keine großen Ansprüche an den Boden. Am besten sagt ihnen ein leicht feuchter Standort im Halbschatten zu. Zusammen mit anderen Sommerblumen bilden Akeleien prächtige bunte Staudenbeete und, mit Schleierkraut verziert, besonders schöne Sommerblumensträuße.
Akeleien kann man im Frühjahr direkt in die Beete aussäen oder in Töpfen vorkultivieren. Manchmal samen sich die Blumen auch selbst aus, verlieren dann allerdings an Schönheit.