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Mit Experimenten die Welt verstehen lernen

Tim Hobritz, Lisa Nitzsche, Pia Heinze und Marius Sterker (v.l.) aus der 6. Klasse experimentieren mit unterschiedlichen Substanzen und dokumentieren deren Verhalten.
Tim Hobritz, Lisa Nitzsche, Pia Heinze und Marius Sterker (v.l.) aus der 6. Klasse experimentieren mit unterschiedlichen Substanzen und dokumentieren deren Verhalten. FOTO: FOTO-Werner/rww1
Grano. Experimentiertag in der Granoer Grundschule: 101 Jungen und Mädchen haben am gestrigen Dienstag bei diesem schon traditionellen Projekttag mitgemacht. Unterstützung erhielten die Schülerinnen aller Klassenstufen durch acht erfahrene Pädagogen sowie dreizehn Eltern, von denen zwei selbst einmal an der beliebten Grundschule lernten. rww1

"Seit sechs Jahren gibt es den Experimentetag zur naturwissenschaftlichen Profilierung unserer Bildungseinrichtung", sagt Schulleiterin Evelyn Hüfner. Neben den Schülerinnen und Schülern experimentierten auch 18 zukünftige Schulanfänger aus dem Granoer Kinderhaus. "Das ist so ziemlich einmalig in der Region", betont Evelyn Hüfner.

Unter dem Aristoteles-Motto - Erstaunen als Beginn aller Naturwissenschaft - sollen Schülerinnen und Schüler der Granoer Grundschule vielfältige Gelegenheit erhalten, über Phänomene aus ihrer Lebenswelt zu staunen, Fragen zu stellen und selbständig nach passenden Antworten zu suchen. Mit dem Experimentetag wollen die Pädagogen den Kindern eine Lernumgebung schaffen und ihnen Wissen und Kompetenzen vermitteln.

Im Mittelpunkt dabei stehen naturwissenschaftliches Wissen, erweiterte Methoden und Sprachkompetenz. Mit Begeisterung experimentierten die Jungen und Mädchen am gestrigen Dienstag, dokumentierten und protokollierten ihre kleinen Forschungsergebnisse und tauschten sich mit anderen über ihr erworbenes Wissen aus.

Mit einer Ausstellung will die Schule auf ihren Experimentetag aufmerksam machen. Die Exposition soll im Foyer der Gemeindeverwaltung in Schenkendöbern starten.