Ausgelöst hatte das Verfahren ein Disput der Denkmalschutzbehörden um das historische Wohn- und Geschäftshaus an der Frankfurter Straße 2. Während die Untere Denkmalschutzbehörde des Spree-Neiße-Kreises im Zuge einer beantragen Sanierung darauf verzichten könnte, pocht das Landesamt für Denkmalpflege auf den Erhalt der Treppe.

Seit Februar liegt der Vorgang nun beim Potsdamer Wissenschaftsministerium - als oberste Denkmalschutzbehörde. "Der denkmalgerechte Erhalt und die Wirtschaftlichkeit müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden", erklärt Breiding. Bis eine Entscheidung gefällt ist, liegt die geplante Sanierung des Gebäudekomplexes der Frankfurter Straße 2-4 auf Eis. Das Gubener Unternehmerehepaar Peter und Cornelia Dreißig will mithilfe von EU-Fördermitteln rund zwei Millionen Euro in den Umbau investieren. 13 neue Wohnungen würden entstehen.