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Mehr Platz für Gubens Senioren

Einen Veranstaltungshinweis platzieren Andrea Forberg und Irena Poschan am Eingang zur neuen DRK-Begegnungsstätte. Am 24. Oktober soll es hier einen Vortrag über die Wechselwirkung von Medikamenten geben.
Einen Veranstaltungshinweis platzieren Andrea Forberg und Irena Poschan am Eingang zur neuen DRK-Begegnungsstätte. Am 24. Oktober soll es hier einen Vortrag über die Wechselwirkung von Medikamenten geben. FOTO: Silke Halpick
Guben. Mit der neuen Begegnungsstätte im ehemaligen Einkaufskomplex in der Otto-Nuschke-Straße will der DRK-Kreisverband Niederlausitz seine akuten Platzprobleme in Guben lösen. Die offizielle Eröffnung ist erst im Oktober geplant. Silke Halpick

Doch die ersten Angebote für Senioren sind bereits angelaufen.

"Hier ist es schön hell, alles ebenerdig und Parkplätze sind direkt vor der Tür zu finden", sagt Andrea Forberg. Die Leiterin der Seniorenbegegnungsstätte des DRK-Kreisverbandes Niederlausitz in Guben ist zufrieden mit dem neuen Quartier im Wohnkomplex (WK) I. Die ersten Tische und Stühle stehen bereits im großen Begegnungsraum. Bilder und weitere Deko-Elemente sollen folgen.

Der Grund für den Umzug liegt auf der Hand: Die Verhältnisse am bisherigen DRK-Standort in der Kaltenborner Straße sind schon seit Jahren mehr als beengt. Seniorennachmittage, Blutspende-Aktionen, Erste-Hilfe-Lehrgänge finden hier statt - mitunter zeitgleich. Mit der Verlagerung von Aktivitäten in das neue Objekt werden nun alle mehr Platz haben. Der Vertrag mit dem Privatvermieter ist unterzeichnet.

Jeden Dienstag ab 14 Uhr findet im neuen Begegnungszentrum schon der Spielenachmittag für Senioren statt. "Die Veranstaltung ist sehr beliebt", sagt DRK-Mitarbeiterin Irena Poschan. Die Rentner können je nach Lust und Laune Brett-, Würfel- oder Kartenspiele nutzen.

Ab September sollen in dem Flachbau auch Erste-Hilfe-Kurse stattfinden. Möglicherweise wird auch die DRK-Blutspende hierher ausgelagert. Geplant sind weitere Aktivitäten wie Akupunktur, Selbstverteidigungskurse oder ein Fahrradservice. "Viele Senioren sind mit dem Rad unterwegs. Unsere Hausmeister könnten bei kleineren Problemen helfen, wenn beispielsweise die Kette klemmt", sagt Forberg.

Den Umzug fest geplant hat auch die Seniorensportgruppe, die momentan noch in der Friedensschule trainiert. "Vielleicht kann der Pflegestützpunkt des Landkreises hier sogar Außensprechstunden durchführen", hofft Forberg. Bisher müssen Betroffene dafür nach Forst fahren oder einen Hausbesuchstermin mit den zuständigen Beratern vereinbaren.

Doch nicht alles ändert sich: Die DRK-Verwaltung, die Selbsthilfegruppen, das Kreisauskunftsbüro (KAB), der Suchdienst sowie die Beratungsstellen für Schwangere, Schuldner, für Suchtbetroffene oder Opfer häuslicher Gewalt bleiben in der Kaltenborner Straße. Die bisherigen Telefonnummern und Ansprechpartner sind weiter gültig.

Wer Fragen zur Begegnungsstätte in der Otto-Nuschke-Straße hat, findet jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr kompetente Ansprechpartner direkt vor Ort. Die neue Einrichtung kann auch für private Feiern angemietet werden, sagt Forberg.