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| 01:00 Uhr

Mehr Freundlichkeit, Ruhe und Ordnung im Bus

Guben.. Vor allem mehr Freundlichkeit zog in die Schulbusse im Überlandverkehr ein, seit es die Schulwegpartnerschaft des „Neißeverkehr“ mit der Europaschule gibt. (br)

Das stellen aus der entsprechenden Arbeitsgruppe die Busfahrer Horst Kletzke und Dieter Hondo sowie die drei Jänschwalderinnen Anja Krech, Sarah Edelmann und Frederike Hanschke fest. „Vorher waren Busfahrer manchmal sehr ruppig, haben auch mal jemandem am Mantel zurückgezogen, wenn er nicht gegrüßt hat. Das gab es schon lange nicht mehr“ , sagt Frederike.
Die Zehntklässlerinnen schätzen aber auch ein, dass mehr Schüler aus den 7. und 8. Klassen für mehr Lautstärke im Bus sorgen als im Jahr zuvor. Und wenn im Radio Werbung statt Musik komme, würden MP3-Player oder Walkman eben lauter gestellt. Deshalb wurde jetzt damit begonnen, Bus fahrende Schüler und Busfahrer nach ihrer Lieblingsmusik zu fragen, damit für jeden Geschmack etwas auf Kassetten gespielt werden könne. Doch da jede Woche ein anderer Fahrer im Bus sitze, sei das nicht ganz einfach.
Dieter Hondo und Horst Kletzke sehen das mit der Musik nicht so verbissen. Beide schätzen ein, dass das Verhältnis zu den Schülern besser geworden sei. Vor allem das Grüßen würde besser klappen. Auch seien die Busse sauberer. Und das Verhältnis der Schüler untereinander sei besser geworden.
Die Busfahrer, so sagt Dieter Hondo, besuchen seit zwei, drei Jahren innerhalb des Dienstunterrichtes Seminare zur Stressbewältigung. „Das finde ich prima.“
Er wünscht sich aber auch, dass alle Gubener Schulen in die Schulwegpartnerschaft einbezogen werden. „Das wäre ideal.“ Denn oft seien es falsch verstandene Freiheit oder soziale Probleme, die in stressige Situationen im Bus ausarten.