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| 17:12 Uhr

Die Fortsetzung einer Provinzposse
Marko Steidel will Bürgermeister von Schenkendöbern werden

FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Guben. 2016 verlor Marko Steidel die Wahl zum Apfelkönig von Guben und Schenkendöbern. Was dann folgte, ging deutschlandweit durch die Medien: Steidel klagte - erfolglos. Die Provinzposse geht weiter – und das Amt des Apfelkönigs scheint dem Groß Drewitzer nicht mehr zu reichen. Von Daniel Schauff

Gubens verhinderter Apfelkönig Marko Steidel will sich auch in diesem Jahr für das Amt der Symbolfigur der Neißestadt bewerben. Und das, obwohl der veranstaltende Marketing- und Tourismusverein das Amt in diesem Jahr gar nicht ausschreiben will. Auch eine Kandidatur als Bürgermeister der Gemeinde Schenkendöbern, in der Steidel lebt, ziehe er in Erwägung, kündigt er gegenüber der RUNDSCHAU an. Gewählt wird dort am 1. September. Marko Steidel war 2016 zur Wahl der Apfelmajestät in Guben angetreten und verlor deutlich gegen Antonia Lieske. Daraufhin klagte Steidel mehrfach – vergeblich. Auch für das Bürgermeisteramt in Guben hatte sich Steidel selbst vorgeschlagen, seinen Antrag allerdings nicht frist- und formgerecht eingereicht und war deshalb zur Wahl nicht zugelassen worden.

Im Video: Der Prozessauftakt in Guben im Streit ums Amt der Apfelkönigin vor knapp zwei Jahren. Herbert Gehmert, Vorsitzender des Marketing- und Tourismusvereins: „Ich hoffe, dass er aus dieser Gerichtsverhandlung lernt.“ Nun kündigt Steidel an, sich noch einmal ums Amt des Apfelkönigs zu bewerben. Oder ums Amt des Schenkendöberner Bürgermeisters.