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| 13:49 Uhr

Gubener Infozentrum
Malwettbewerb der Europa-Infozentren ausgewertet

 Das „Europe direct“-Infozentrum wurde im April eröffnet, hier im Bild der Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober, Carsten Jakob.
Das „Europe direct“-Infozentrum wurde im April eröffnet, hier im Bild der Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober, Carsten Jakob. FOTO: LR / Silke Halpick
Guben. Gubener Einrichtung richtet den Blick nun auf das kommende Jahr und die Europawahl im Mai.

Rund 50 Arbeiten von mehr als 80 Schülern aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße sind innerhalb eines Malwettbewerbs beim „Europe direct“ Informationszentrum in Guben eingegangen. Insgesamt haben sich etwa 320 junge Menschen aus ganz Brandenburg an dem Wettbewerb beteiligt. Das Thema „Was mich und dich angeht“, das die Sorge um den Planeten Erde aufgreift, habe viele Schüler dazu bewegt, ihrer künstlerischen Kreativität freien Lauf zu lassen. Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Europäischen Parlaments, der Brandenburger „Europe direct“-Zentren und aus Kunstsachverständigen kürte inzwischen die besten Bilder, die ab Anfang 2019 öffentlich präsentiert und mit weiteren ausgewählten Einsendungen in einer Ausstellung in verschiedenen Orten im Land Brandenburg gezeigt werden. Einige der Kunstwerke sind zudem in einem Kalender für das kommende Jahr veröffentlicht worden.

Die Einreicher der ausgewählten Arbeiten werden zur feierlichen Preisverleihung am 14. Februar nach Potsdam eingeladen.

In Vorbereitung des neuen Jahres haben sich übrigens Vertreter der „Europe direct“-Informationszentren der neuen Bundesländer in Brandenburg an der Havel getroffen. Dort tauschten sie sich über gemeinsame Maßnahmen im Jahr 2019 aus. Im Mittelpunkt standen Themen wie die Europawahl, die in Deutschland am 26. Mai nächsten Jahres stattfindet, gemeinsame Veranstaltungsreihen der Zentren und die Herausgabe unterstützender Materialien.

Das „Europe direct“-Informationszentrum in Guben ist bei der Euroregion Spree-Neiße-Bober in der Berliner Straße angesiedelt. Es wurde im April dieses Jahres eröffnet. Ziel des Zentrums ist es, „Europa greifbar zu machen“, so Carsten Jacob, Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Das Zentrum präsentierte sich in den ersten Monaten unter anderem beim Spremberger Heimatfest, dem Brandenburg-Tag in Wittenberge sowie zum Tag der Vereine im Spreeauenpark in Cottbus. Auch eine Podiumsdiskussion in der Alten Färberei gehörte zu den Angeboten.