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Mahro sieht viele offene Fragen zu geplantem Jugendstadtrat

Guben. Laut dem amtierenden Bürgermeister Fred Mahro ist vor der Einrichtung des geplanten Jugendstadtrates in Guben noch "viel Arbeit" notwendig. Nicht nur die fehlende Verankerung in der Hauptsatzung der Stadt Guben sieht er als Hindernis eines schnellen Starts des neuen Gremiums. Daniel Schauff

Auch die Rechtmäßigkeit und Umsetzbarkeit der Satzung des Jugenstadtrates unterliege Regeln. Ein eigenständiges Antragsrecht der Entsandten aus dem Jugendparlament in den Fachausschüssen der Stadtverordnetenversammlung ist nach Mahros Dafürhalten nicht möglich. Die Geschäftsordnung des Jugendstadtrates sieht das Antragsrecht jedoch vor. Außerdem sei im Kreise der Stadtverordneten die Frage nach der Verhältnismäßigkeit von Rechten und Einflussmöglichkeiten der Jugendparlamentsmitglieder im Vergleich zu denen der Sachkundigen Einwohner.

Die Bedenken will Mahro am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung vortragen und er hoffe, dort Gehör zu finden. Keine Zweifel jedoch lässt Mahro daran, dass auch er - wie die Stadtverordneten - das Engagement der Jugendlichen zur Installation fester Organisationsstrukturen zur Mitsprache in der Kommunalpolitik begrüße. Jugendlicher Drang aber unterliege in diesem Bereich den Normen, so Mahro.