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Mahro gegen Aufbau als Ladenpassage

Guben. Gegen den Wiederaufbau der abgebrannten Ladenpassage am Schillerplatz in Guben spricht sich der amtierende Bürgermeister Fred Mahro aus. Er halte das Vorhaben für falsch, sofern es nur darum geht, Verkaufsflächen zu schaffen, wie er auf der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses betonte. Silke Halpick

Schon jetzt gibt es in Guben mit rund drei Quadratmetern Einkaufsfläche pro Einwohner mehr als im Brandenburger Durchschnitt (1,75 Quadratmeter). Viele der vom Brand betroffenen Gewerbetreibenden haben mittlerweile neue Standorte gefunden und wollen auch nicht mehr zurückkehren. Die Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo) als Immobilieneigentümer prüft eigenen Angaben zufolge derzeit mehrere Varianten für das Areal. Mit einer Entscheidung wird voraussichtlich Anfang kommenden Jahres gerechnet. Den momentanen Zustand des Komplexes kritisiert die Stadtverordnete Jana Wilke (Wählergruppe GUB-SPN). "Die Attraktivität geht verloren", betont sie. Neben den Brandruinen sei auch der Teich in unmittelbarer Nachbarschaft "leer gelaufen" und die Holzbrücke, die darüber führt, gesperrt.