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| 15:41 Uhr

Bei Facebook
Mahro bekräftigt Bitte um schriftliche Anfragen

 Die Bitte um schriftliche Anfragen an die Verwaltung hat in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung für Kritik bei den Parlamentariern gesorgt.
Die Bitte um schriftliche Anfragen an die Verwaltung hat in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung für Kritik bei den Parlamentariern gesorgt. FOTO: LR / Daniel Schauff
Guben. Berit Kreisig hatte gebeten, Anfragen künftig öfter schriftlich zu stellen. Von Daniel Schauff

Bürgermeister Fred Mahro (CDU) hat bei Facebook die Bitte der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Berit Kreisig (Wir Gubener Bürger), bestärkt. Einerseits seien Einwohnerfragestunde und Anfragen der Stadtverordneten keine Frage der Dauer, sondern des Inhalts. Ihm erschließe sich aber nicht, warum Fragen, die während der Sitzung gestellt würden und vorher bekannt seien, nicht schriftlich an ihn gestellt werden können. „Ich wäre dann mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung in der Lage, nach Verlesen der Fragestellung, auch gegebenenfalls mit visueller Unterstützung, darauf zu antworten“, so Mahro.

Kreisig hatte die Fraktionen aufgefordert, die Möglichkeit der schriftlichen Fragestellung in Anspruch zu nehmen. Anlass war eine Stadtverordnetenversammlung, in der ihr zufolge 15 Anfragen gestellt wurden. Bei AfD und CDU sorgte die Bitte der Vorsitzenden für Kritik. Olaf Franz (AfD) sorgte sich um die Transparenz der Arbeit der Stadtverordnetenversammlung, wenn Fragen nicht mehr mündlich, sondern schriftlich gestellt würden. Mahro argumentiert, dass eine Beantwortung, die gemeinsam mit den Verwaltungsmitarbeitern und mit visueller Unterstützung sowohl dem Fragesteller als auch den Bürgern, den Zuschauern im Internet und der Presse entgegenkommen würde.

Nach 22 Uhr werden keine Tagesordnungspunkte mehr aufgerufen, wohl aber zu Ende diskutiert.

 Die Bitte um schriftliche Anfragen an die Verwaltung hat in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung für Kritik bei den Parlamentariern gesorgt.
Die Bitte um schriftliche Anfragen an die Verwaltung hat in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung für Kritik bei den Parlamentariern gesorgt. FOTO: LR / Daniel Schauff