(bob/sha) Bundespolizisten haben in der Nacht zum Dienstag einem Schlafenden vermutlich das Leben gerettet. Sie verhinderten einen Wohnungsbrand, bevor sich dieser ausbreiten konnte. Gegen 1.30 Uhr haben Bundespolizisten am Dienstagmorgen in Guben Ungewöhnliches bei ihrer nächtlichen Streife entdeckt. Sie erkannten einen Wohnungsbrand in der Altsprucke und griffen ein. „Die Beamten begaben sich sofort in das Gebäude und fanden einen schlafenden Mann in dem Haus. Sie brachten den 55-Jährigen unverzüglich in Sicherheit“, berichtet die Pressestelle der Bundespolizei.

Das Feuer, das sich zunächst nur auf die Küche begrenzte, konnten die Polizisten mit einem Feuerlöscher stoppen und so eine weitere Ausdehnung verhindern. Die alarmierte Feuerwehr musste nur noch Restlöscharbeiten erledigen sowie die Wohnung belüften, wie Wehrleiter Rico Nowka auf RUNDSCHAU-Anfrage bestätigt. „Der Einsatz war für uns schnell vorbei“, sagt er. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.