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| 01:00 Uhr

Liveshows und Elektrohymnen

Guben. Zur 6. EBM- und Elektropop-Party „E-attack“ lädt der „Fabrik“ e. V. heute ab 21 Uhr in sein WerkEins ein. Im Oktober 2003 fand die erste deratige Party statt. Seither traten regelmäßig „alte Hasen“ der Szene, wie der Ex-Blind Passenger Nik Page, aber auch Newcomer und lokale Größen wie E-Craft auf.. Das 6. E-attack verspricht knallharte Beats, apokalyptische Electro-Hymnen und energiegeladene Liveshows. All das steht in erster Linie für [:Sitd: ], eine der wohl zurzeit angesagtesten elektronischen Bands in der gegenwärtigen internationalen Club-Landschaft. (red)


Die Musik der Jungs aus dem Ruhrgebiet eroberte seit ihrer Gründung 2002 die Tanzflächen in ganz Europa, Australien und den USA im Sturm. Das folgende Debütalbum "Stronghold" (2003) stand fünf Wochen auf Platz 1 in den Deutschen D.A.C. und konnte ebenfalls die Spitze der amerikanischen Entsprechung - A.B.D. - erklimmen. Nun starten [:Sitd:] weiter durch und laden zum „Richtfest“ , so jedenfalls der Titel des aktuellen Albums. Die Tour dürfte somit eine Pflichtveranstaltung für jeden Freund gepflegt morbider elektronischer Klangerlebnisse sein.
Auch mit einem neuen Album auf Tour und beim 6. E-attack im Vorprogramm, ist „TrümmerWelten“ . Mit ihrem neuen Album-Hammer „Optimiertes Leiden“ knüpft die deutsche Kult-Electro-Gruppe „Trümmerwelten“ nahtlos da an, wo sie mit „HerzVerfall“ aufgehört hat.
New-waveige Synthie-Pop-Ohrwürmer mit Frauengesang alternieren mit hartem EBM mit Industrial-Einschlag, und düster-atmosphärische Elemente kommen ebenfalls nicht zu kurz. „Blutengel“ -Fans werden begeistert sein, überzeugen „Trümmerwelten“ doch mit einer ähnlich intensiven und unwiderstehlichen Mischung aus Finsternis, Gefühl und Härte.
Beide Live-Acts lassen sich exzellent auf der Tanzfläche zelebrieren. DJ U-Man wird im Anschluss dafür sorgen, dass sich das düstere Partyvolk dort noch bis in die Morgenstunden tummeln kann.
Die Eintritsskarten kosten an der Abendkasse 15 Euro.
Und die nächste Veranstaltung der „Fabrik“ steht auch schon auf sicheren Füßen

Jazz im „Merino“
Bekannte Gesichter treffen, quatschen, trinken, essen und ganz nebenbei dem Spiel der Cottbuser Jazzkombo „Chizi Kama Ndizi“ lauschen. Das „Merino“ der „Fabrik“ bietet den Gubener Jazzfreunden künftig einmal im Monat zusätzlichen Hörgenuss der Extraklasse.
Den Anfang machen am Donnerstag, dem 10. November, sieben junge Jazzmusiker aus Cottbus, die sich den ungewöhnlichen Namen „Chizi Kama Ndizi“ gegeben haben. Das ist die kisuahelische Antwort auf die Frage „Wie geht's Dir?“ und bedeutet so viel wie „so cool wie eine Banane“ .
Das Repertoire besteht aus instrumentalen und gesanglichen Standards von Musikgrößen wie zum Beispiel Duke Ellington, Miles Davis, Sonny Rollins oder Antonio Carlos Jobim und verspricht einen Jazzabend in gemütlicher Athmosphäre im „Merino“ .
Die Karten sind für fünf Euro bei den Vorverkaufsstellen in Guben (Chelsea und Fremdenverkehrsverein, Frankfurter Straße; Schreibwaren Steckling, Berliner Straße) und in Cottbus (LR Servicebüro) zu erhalten. An der Abendkasse kosten sie sieben Euro.
Beginn ist um 20 Uhr.