Die Gubener Stadtbibliothek hat auch in diesem Jahr wieder einen Leseherbst vorbereitet. Doch auch hier sorgt Corona für einige Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren. „Aufgrund der aktuellen Situation findet der Leseherbst leider in recht schmaler Ausführung statt, aber wir sind froh, unter den gegeben Regelungen überhaupt diese Angebote unterbreiten zu dürfen“, sagt Bibliotheksmitarbeiterin Sabine Wally.
Die wichtigste Regelung: Alle Veranstaltungen können ausschließlich mit einer vorherigen Anmeldung besucht werden. Diese ist per Telefon oder Whatsapp unter der Nummer 03561 68712300 oder per Mail an bibo@guben.de möglich.
Der Auftakt zum Leseherbst erfolgt bereits am kommenden Montag, 14. September. Ab 18 Uhr wird dann Joachim Hoffmann sein Buch „JBG-37. Chronik eines Jagdbombenfliegergeschwaders“ vorstellen. Hoffmann war der letzte Kommandeur des JBG-37, das in Jänschwalde Ost stationiert war und dessen Kampfflugzeuge ihren Dienst vor 30 Jahren einstellten. Die Lesung hatte ursprünglich bereits Ende März stattfinden sollen, musste dann aber wegen des Lockdowns verschoben werden.
Im weiteren Verlauf stehen beim Leseherbst dann zwei Reisevorträge auf dem Programm. Einer führt nach Sibirien und zum Baikalsee (21. September) und der andere zu Fuß vom Nordpol in Richtung Südpol (1. Oktober). Am 13. Oktober schließt sich dann die Präsentation des neuen Buches von Dr. Hartmut Schatte „Karl Hübners Gubener Heimatgeschichten“ an. Während das Schatte-Buch in der Alten Färberei vorgestellt wird, sollen die anderen Veranstaltungen, immer unter Einhaltung der Hygieneregeln, in der Bibliothek selbst stattfinden.