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Letzter Deichteil an Neuzeller Niederung wird ertüchtigt

Neuzelle. Am kommenden Montag, 19. Juni, beginnt mit dem ersten Spatenstich von Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) und Vertretern des Landkreises Oder-Spree die Ertüchtigung des siebten und letzten Teils des Hauptdeichs in der Neuzeller Niederung. red/pos

Darüber informiert Ministeriumssprecher Hans-Joachim Wersin-Sielaff. Der 3,1 Kilometer lange Abschnitt südlich von Eisenhüttenstadt ist das letzte sanierungsbedürftige Drittel des bei den Oderhochwassern 1997 und 2010 stark belasteten Deichs zwischen Ratzdorf und Eisenhüttenstadt.

Durch die hinter den Auwald zu verlegende Trassenlinie wird nicht nur eine Engstelle am Fluss beseitigt, sondern es entsteht zudem ein weiteres potenzielles Überflutungsgebiet von insgesamt 50 Hektar, in dem eine naturnahe Auwaldentwicklung ermöglicht wird. Mit der für Sommer 2020 geplanten Fertigstellung des neuen Oderdeichs werden neben Orten wie Ratzdorf, Wellmitz, Neuzelle und Lawitz auch 1900 Hektar Acker und Wiesen der Agrargenossenschaft Neuzelle sowie über 1000 Kleingartenparzellen besser vor Hochwasser geschützt. Etwa acht Millionen Euro werden investiert.