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| 17:11 Uhr

Pläne der Leag
Leag: Bergbaueinfluss am Deulowitzer See gering

Schenkendöbern. Verschlammte Gräben im Zuflussbereich werden als das größere Problem gesehen.

Um das Wasserproblem am Deulowitzer See in den Griff zu bekommen, will die Leag das umliegende Grabensystem wieder herstellen. „Im Gegensatz zu den Entwicklungen der übrigen Seen sinkt der Wasserstand im Deulowitzer See nicht kontinuierlich über lange Zeiträume, sondern eher abrupt in Folge extrem trockener Jahre“, begründet Leag-Pressesprecherin Kathi Gerstner auf RUNDSCHAU-Rückfrage. Auch in Zukunft werde er unter geringem Bergbaueinfluss stehen. „Der Deulowitzer See ist gegenwärtig von einem Teil seines oberirdischen Einzugsgebietes getrennt, da das zuführende Grabensystem streckenweise verschlammt ist und somit keine hydraulische Verbindung besteht“, erklärt Kathi Gerstner. Das anfallende Oberflächenwasser versickere im Grabensystem und stehe damit dem See nicht zur Verfügung, da die Grundwasserströmung nicht in Richtung See (nördlich) sondern in Richtung Neiße (östlich) verlaufe. „Mit der Reaktivierung eines Zulaufgrabens kann das oberirdische Einzugsgebiet wieder an den See angeschlossen werden“, so die Auffassung des Energieunternehmens. Außerdem betont Kathi Gerstner, dass es für  alle Seen ein Monitoring Programm geben wird mit dem die Wirksamkeit der Maßnahmen überwacht wird. „Ergänzende Maßnahmen können im Bedarfsfall ergriffen werden.“

(mcz)