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| 13:21 Uhr

Leser-Sorge
Laufen im Gubener Stadtpark zu viele Hunde ohne Leine?

In Gubener Stadtpark gibt es keine allgemeine Leinenpflicht, aber in einigen Straßen.
In Gubener Stadtpark gibt es keine allgemeine Leinenpflicht, aber in einigen Straßen. FOTO: Sebastian Kahnert / dpa
Guben. Gabriele Fabian ist in Sorge. „Im Stadtpark laufen zurzeit viele Hunde ohne Leine frei herum“, erklärt die Leserin bei „Anruf-Reporter“. Gerade beim Spaziergang mit ihrem Enkel habe sie Angst vor möglichen Angriffen durch die Hunde. „Da müsste was gemacht werden“, findet die Gubenerin. „Das Ordnungsamt müsste mehr kontrollieren oder die Stadt muss Schilder aufstellen.“

Gabriele Fabian ist in Sorge. „Im Stadtpark laufen zurzeit viele Hunde ohne Leine frei herum“, erklärt die Leserin bei „Anruf-Reporter“. Gerade beim Spaziergang mit ihrem Enkel habe sie Angst vor möglichen Angriffen durch die Hunde. „Da müsste was gemacht werden“, findet die Gubenerin. „Das Ordnungsamt müsste mehr kontrollieren oder die Stadt muss Schilder aufstellen.“

Doch Bernhard Schulz, Pressesprecher der Stadt Guben, stellt klar: „Im Stadtpark gibt es keinen allgemeinen Leinenzwang.“ Laut der „Ordnungsbehördliche Verordnung“ der Stadt müssen Hundehalter ihre Tier grundsätzlich lediglich in der Gasstraße, der Berliner Straße, der Frankfurter Straße, der Kleinen Kirchstraße, Kirchstraße, dem Poetensteig, der Gubiner Straße sowie auf dem „Friedrich-Wilke-Platz“ und der „Promenade am Dreieck“ an die Leine nehmen. Allerdings müssen Hundehalter laut der Verordnung auch allgemein  dafür Sorge tragen, dass sie ständig die tatsächliche Gewalt über das Tier haben, so dass „Menschen, Sachen und Tiere nicht gefährdet oder mehr als vermeidbar belästigt und Sachen nicht beschädigt werden können“. „Die Stadt setzt an dieser Stelle Vertrauen in die Halter“, so Bernhard Schulz. Gesonderte Regeln gelten in Brandenburg für sogenannte „gefährliche Hund“. In diese Kategorie fallen beispielsweise American Pitbull Terrier und Bullterrier. Für diese Tiere gilt im öffentlichen Raum Leinen- und Maulkorbzwang. Aber es gibt auch Rassen, die zunächst als gefährlich eingestuften werden, die sich jedoch nach einem erfolgreichen Wesenstest von diesem Status befreien lassen können, wie zum Beispiel Alano und Dobermann.

„Der Außendienst des Ordnungsamtes kontrolliert in der Stadt regelmäßig präventiv und nach Hinweisen“, erklärt der Pressesprecher. „Aktuell sind dem Ordnungsamt allerdings keine Probleme mit Hunden bekannt.“ Trotzdem bittet der Fachbereich III darum, sich bei Problemen an sie zu wenden.

(mcz)