"Im Rahmen einer Strategie und zur Entspannung der Belegungssituation in der Gemeinschaftsunterkunft in Forst sind bisher 14 Personen von Forst nach Guben umgezogen", erklärte Petra Rademacher, die Leiterin des Büros des Landrats auf Nachfrage.

Spekulationen, wonach die Asylbewerber in Einrichtungen des Gemeinnützigen Berufsbildungsvereins (GBV) untergebracht sein sollen, wollte Geschäftsführer René Breske derzeit nicht kommentieren. Ob es sich bei den Personen auch um jene Flüchtlinge handele, die sich in der vergangenen Woche eine Massenschlägerei im Forster Asylbewerberheim lieferten, ließ man ebenfalls unbeantwortet: "Dies ist mit Blick auf den Datenschutz und der Wahrung der Persönlichkeitsrechte nicht möglich", betonte Rademacher.

Derzeit sind im SPN-Kreis insgesamt 355 Asylbewerber - überwiegend in Forst - aufgenommen worden. Bis Ende 2014 kommen schätzungsweise Hundert weitere dazu, die stärker auf Regionen des Kreises verteilt werden.