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| 11:17 Uhr

Nach der Hausexplosion in Guben
Mieter auf Wohnungssuche – Landeskriminalisten auf Ursachensuche

Guben. In dem Wohnhaus, das Mittwochmittag in der Kaltenborner Straße in Guben durch eine Explosion unbewohnbar geworden ist, sind am Donnerstag Spezialisten des Landeskriminalamtes zugange, um die Unglücksursachen zu erforschen. Von Hannelore Grogorick

Wie die Polizei weiter informiert, bleibt das Haus weiter gesperrt.

Von dem Unglück sind insgesamt 38 Personen betroffen, drei waren verletzt worden. Eine Person liegt weiterhin mit Verbrennungen in einem Krankenhaus. Ein leicht Verletzter war gleich vor Ort behandelt worden. Der Dritte konnte am Donnerstag nach medizinischer Versorgung den Wilkestift wieder verlassen. Nach Angaben der Leitstelle der Feuerwehr ist die am Mittwoch vermisste Person wohlbehalten aufgetaucht, sie hatte sich nicht im Haus aufgehalten.

Während das Haus, von dem nach der Explosion und dem folgenden Brand Teile des Giebels auf die Straße gestürzt waren, nicht betreten werden darf, haben Statiker überprüft, ob und wie die Nachbarhäuser von der Explosion in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Die Nachbarhäuser sind wieder freigegeben worden“, sagt Bernhard Schulz, Sprecher der Stadt Guben, Donnerstagmorgen. Alle Mieter des Unglückshauses hätten die Nacht bei Freunden und Verwandten verbracht. „Unsere Notunterkünfte brauchte keiner in Anspruch zu nehmen“, sagte er weiter. Donnerstagnachmittag werden sich die Bewohner mit dem Gubener Bürgermeister und Vertretern des Hausvermieters vor Ort treffen und über die künftigen Wohnverhältnisse der Betroffenen beraten, so Schulz.

Großer Schaden nach der Explosion in der Kaltenborner Straße in Guben.
Großer Schaden nach der Explosion in der Kaltenborner Straße in Guben. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler