ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 12:03 Uhr

Interkulturelle Woche
Hoffest beim Berufsbildungsverein in Guben

Angela Hammel vom Gubener Blumenhaus Veronica half passend zur Jahreszeit den Kindern beim Verzieren von Kürbissen.
Angela Hammel vom Gubener Blumenhaus Veronica half passend zur Jahreszeit den Kindern beim Verzieren von Kürbissen. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Guben. Kennenlernen und Austauschen am internationalen Büfett und bei Musik aus Afghanistan, Somalia und Syrien.

Eine Auszeichnung der besonderen Art konnten die Besucher auf dem Hoffest des gemeinnützigen Berufsbildungsvereins Guben  (GBV) am Dienstag am Tisch von Angela Hammel erlangen. „Bei mir gibt es heute das Kürbis-Schnitz-Diplom“, erzählt Angela Hammel lachend. Passend zur herbstlichen Stimmung vor der Tür konnten Kinder und Interessierte mit ihr gemeinsam kleine Kürbisse bemalen. „Mit Acrylfarben geht das ganz leicht“, erklärt die Inhaberin vom Gubener Blumenhaus Veronica. Etwas aufwendiger sei da das Verzieren der großen Kürbisse: „Die müssen zuerst ausgehöhlt werden. Danach können die Gesichter geschnitzt werden.“

Auf dem zweiten Hoffest des GBV stand die Begegnung und das Kennenlernen zwischen Alt- und Neugubenern im Vordergrund. Aufgrund des angekündigten Regens fand die Veranstaltung in den Räumen des GBV  statt. „Nachdem wir auch schon unser Hoffest im vergangenen Jahr nach drinnen verlegen müssen, werden wir das Fest im kommenden Jahr wohl direkt Herbstfest nennen“, verrät Simone Hoth, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GBV. „Mit dem Hoffest wollen wir die Begegnung unterstützen und den Kindern eine Freude bereiten.“ Für die Kinder gab es daher Zuckerwatte, eine Show mit Clown Retzi und ein Kinderschminken. Die Erwachsenen ließen sich derweil das internationale Büfett schmecken und lauschten der Musik aus Afghanistan, Somalia und Syrien.

Seit 2015 übernimmt der GBV im Auftrag des Landkreises die soziale Betreuung der Flüchtlinge in Guben: „Daher wollen wir heute auch Wissen für eine erfolgreiche Integration vermitteln.“ Aus diesem Grund waren die GuWO, die Polizei, die Feuerwehr, die Diakonie und die Initiative Ipso als Ansprechpartner vor Ort. „Außerdem haben wir einen kleinen Info-Stand zu Reparaturarbeiten im Haushalt aufgebaut“, sagt Simone Hoth. „Die Werkzeuge können ab jetzt von den Flüchtlingen für kleine Arbeiten auch ausgeliehen werden.“ Gefördert wurde das Hoffest durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.