Unter anderem damit konnte die Senkung der Kreisumlage auf 43,4 Prozent gesichert werden.

Dabei bleibt es auch nach dem gestrigen Beschluss, bei dem sich allerdings die Sozialdemokraten enthielten. Vor allem, um einen genehmigungsfähigen Haushalt nicht zu gefährden, wie SPD-Fraktionschef Andreas Petzold betonte. Mit ein Grund dafür soll aber auch gewesen sein, dass der ursprünglich geplante starke Eingriff im Fachbereich Soziales um gut 400 000 Euro geringer ausfiel. Wegen einer neuen Umlageberechnungsgrundlage vom 1. April, wie CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Chrobot sagte. Ob dieser Teil der Einsparungen von immer noch nahezu 890 000 Euro tatsächlich umgesetzt werden kann, ist allerdings noch offen: Es handelt sich um Pflichtaufgaben, die erfüllt werden müssen. Zwischen Kreisverwaltung und CDU/Freien Bürgern gehen die Ansichten auseinander, ob der angesetzte Wert realistisch ist.

Finanzdezernent Carsten Billing betonte, dass die Kreisverwaltung bei ihrem ursprünglich eingebrachten Vorschlag bleibt, der eine Kreisumlage von 45 Prozent vorsah. Die Sparliste sei keine Vorlage der Kreisverwaltung. Ursprünglich hatte die Kreistagsmehrheit einen Pauschalsparauftrag erteilt, der aber wegen rechtlicher Zweifel von Landrat Harald Altekrüger (CDU) beanstandet wurde.