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Kommission berät über Tagebaupläne

Guben. Über die Tagebaupläne auf deutscher und polnischer Seite will die gemeinsame Kommission der Eurostadt Guben-Gubin auf ihrer heutigen Sitzung sprechen. Der Tagebau Jänschwalde-Nord kommt nicht. Silke Halpick

Das hatte die Lausitz Energie AG (Leag) bereits Ende März 2017 bekannt gegeben. Allerdings soll es für die Grube Jänschwalde eine neue Braunkohlefolgelandschaft geben. Statt eines großen Restsees sind nun drei kleinere Seen geplant. Interessant ist vor allem die Entwicklung auf polnischer Seite. Dort ist ein Tagebau zwischen Gubin und Brody geplant. Das Verfahren wurde von den polnischen Behörden ausgesetzt, weil PGE als künftiger Betreiber noch wichtige Unterlagen nachreichen muss. Die Sitzung der gemeinsamen Kommission beginnt um 17 Uhr im Gubener Rathaus, Raum 236.