Steidel scheint das wenig zu interessieren. So richtig klar ist bisher nicht, warum sich der Trödler aus Groß Drewitz das alles antut. Die erste Rechnung hat er bereits erhalten - gut 1000 Euro, weil seine Beschwerde vor dem Landgericht zurückgewiesen wurde. Die amtierende Apfelkönigin sieht das Ganze gelassen - immerhin werde dem Amt so eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. Genervt sei sie vom Majestätenknatsch nur manchmal. Das ist schon bemerkenswert, zumal - wenn man den Kommentaren von Gubenern und Schenkendöbernern im Internet und auf der Straße glauben darf - so ziemlich jedem potenziellen Apfelmajestäten-Wähler Steidel gehörig auf den Zeiger geht. Der genießt derweil seine fünf Minuten Ruhm.

daniel.schauff@lr-online.de