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Köstliche Frische von Saft und Wein

Guben.. Die Kaltenborner feierten am Sonnabend ihr kleines Apfel- und Weinfest. Dass der Gubener Ortsteil schon immer etwas mit Äpfeln zu tun hatte, ist bekannt. Diese Tradition wollten die Bewohner nicht ruhen lassen. (fw)

Schon im Mai entstand die Idee, einen Nachmittag rund um das Thema Apfel und Wein zu gestalten. Ingrid Giebler und Günter Budach organisierten das Kaltenborner Apfel- und Weinfest, das auch andere Gubener interessierte.
Erika Schröder und Oskar Wehlan waren mit dem Fahrrad gekommen. Sie wollten beim Schaupressen dabei sein. "Als Gubener haben wir fast jedes Jahr Apfelsaft pressen lassen", erinnert sich Erika Schröder. Ihr Begleiter freut sich über die kleine Ausstellung unterschiedlicher Apfel- und Birnensorten auf dem Hof der Familie Balzer, die schon seit Jahrzehnten eine Apfelpresse ihr Eigen nennt. Diese soll vom einstigen Gut in Deulowitz stammen. Teile der robusten Presse sollen knapp 100 Jahre alt sein, war am Sonnabend zu erfahren.
Erfahren konnten die Besucher auch, wie köstlich frisch gepresster Apfelsaft schmeckt. Rund 50 Kilogramm Äpfel waren mittels einer Maschine schnell so zerkleinert, dass sie - als Maische in festen Tüchern eingeschlagen und zwischen stabilen Platten gestapelt - gepresst werden konnten. Ein Zentner Äpfel ergibt etwa 30 Liter Saft, ließen sich Irene Huhnke und Marte Mert aus Guben erklären. Doch es ist je nach Apfelsorte etwas unterschiedlich. Der Gubener „Waraschke“ und der „Ontario“ sind hervorragende Saftlieferanten, erklärte Wolfgang Balzer den Gästen, die außer Apfelsaft auch Apfelwein probieren konnten.
Dazu musizierten Horst Neumann und Günter Stelter alte Schlager und bereiteten den Gästen viel Freude. Die setzte sich anschließend beim Grillen und beim Tanz im Festzelt fort, so dass sich Ingrid Giebler sicher ist: Im nächsten Jahr gibt es wieder ein Kaltenborner Apfel- und Weinfest.