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| 20:09 Uhr

Wie sah es früher aus?
Kirchengemeinde sucht nach alten Bildern von Seen

Guben. Gesucht sind Fotos und Postkarten zwischen Guben und Cottbus aus der Zeit vor dem Wasserverlust.

Die evangelische Kirchgemeinde Region Guben will den Wasserrückgang an den Seen zwischen Guben und Cottbus dokumentieren. Sie wendet sich deshalb mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit, persönliche Erinnerungen in Bildern, Postkarten oder anderen Dokumenten zur Verfügung zu stellen. Wenn möglich, sollten diese Bildnisse den einst vom Braunkohleabbau unbeeinflussten Urzustand der Gubener See einprägsam darstellen, so Christian Huschga und Matthias Bärmann, die den Aufruf im Namen der Kirchengemeinde unterzeichneten. Der Rückgang an Natur, Artenvielfalt, Erholungs- und Lebensqualität für die hier lebenden Menschen in den letzten Jahrzehnte solle in einer Dokumentation anschaulich dargestellt werden, heißt es zur Zielstellung der Aktion, die auch die Aufgabe verfolge, die  Schöpfung zu bewahren.

Jedem Bild sollte  nach Möglichkeit das Aufnahmejahr und für die Rücksendung die Adresse des Absenders beigefügt werden. Bilder können bis zum 19. Oktober in einem verschlossenen Kuvert im Service-Center der Stadtverwaltung Guben (Gasstraße 4, 03172 Guben) eingereicht werden oder als JPG-Datei verschickt werden (Ev.Kirche-Atterwasch@t-online.de). Sollten auf privaten Aufnahmen Gesichter in irgendeiner Form erkennbar sein, werden diese in der digitalen Kopie unkenntlich gemacht, wird vonseiten der Kirchengemeinde versichert.

Anlass für den Aufruf ist eine Pilgerfahrt von Bonn nach Kattowicze,  um die Verbindung zwischen den Klimakonferenzen zu verdeutlichen. Am 10. November wird die Gruppe von Jänschwalde nach Guben gehen und auch am Deulowitzer See vorbeikommen.