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Kindergartenkinder schnuppern Schulluft

Frederike, Clara und Jody (v.l.) zeigen, was man mit den Bausteinen von Happy Cube alles machen kann.
Frederike, Clara und Jody (v.l.) zeigen, was man mit den Bausteinen von Happy Cube alles machen kann. FOTO: Ute Richter
Guben. Zum Tag der offenen Tür hatte am Mittwochnachmittag die Corona-Schröter-Grundschule in Guben eingeladen. Die Einrichtung präsentierte Lernanfängern und ihren Eltern ihre Lernmethoden, die Ganztagsangebote und die Ausstattung der Klassenräume. Ute Richter

Vier Flex-Klassen gibt es an der Gubener Grundschule im WK IV. Im Klassenraum der Flex 2 von Beate Herzog, die sich wie alle Flex-Klassen aus Mädchen und Jungen der 1. und 2. Klasse zusammensetzt, waren vor allem Lernspiele aufgebaut. Die Schülerinnen Pauline, Leni, Stella und Mia zeigten den zukünftigen Schulanfängern Aufgaben aus ihrem Schulalltag. Gemeinsamer Unterricht aller Schüler, Teilungsunterricht und Wochenplanarbeit gehören dazu. Während es Stunden gibt, in denen alle Schüler gemeinsam unterrichtet werden, dient der Teilungsunterricht zum getrennten Lernen der Erst- und Zweitklässler. Am liebsten aber beschäftigen sich die vier Mädchen mit der Wochenarbeit, wo sie am Anfang der Woche Aufgaben der jeweiligen Vorwoche bekommen, die sie dann ganz selbst- und eigenständig lösen können. Neben Klassenlehrerin Beate Herzog stehen ihnen im Unterricht Sonderpädagogin Silke Patig und Teilungslehrerin Barbara Pantel zur Seite.

Im Raum der Klasse 3b von Anja Rietschel wurde den zukünftigen Abc-Schützen gezeigt, wie es nach der Flex-Klasse weitergeht. Frederike, Clara und Jody bastelten intensiv an ihren Würfelbausteinen Happy Cube. Etwas Geschick und Vorstellungsvermögen gehört schon dazu, um aus den vielen Einzelteilen dann letztlich eine Matte oder einen Würfel zusammenzubauen. Auch Lück-Kästen, die die Kinder von der ersten Klasse an kennen, kommen weiter zum Einsatz. In der Aula der Schule präsentierte die Bläserklasse ihr Können an den Instrumenten.

Im unteren Flur haben die Horterzieherinnen schicke Räume für die Nachmittagsgestaltung und das Erledigen der Hausaufgaben eingerichtet. Mit dem Erweiterungsbau unter der Aula sind ein Sportraum und ein weiterer Gruppenraum entstanden. Hortleiterin Ute Mattis zeigte den kleinen, gemütlich eingerichteten Snoozle-Raum, der zur Entspannung der Kinder nach dem Unterricht gedacht ist. Im Kreativraum des Hortes gibt es jede Menge Möglichkeiten der Beschäftigung, wie auch eine kleine Holzwerkstatt. 170 Hortkinder werden derzeit jeden Tag nach der Schule betreut.

Der Förderverein hatte zum Tag der offenen Tür eine besondere Überraschung vorbereitet: Für alle potenziellen Neuankömmlinge gab es Popcorn satt.