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| 14:08 Uhr

Kinderangeln am Wilschwitzer See
Erste Erfolge für Nachwuchsangler am Haken

 Reichlich Fische hatten die Jungangler beim Kinderangeln am Haken.
Reichlich Fische hatten die Jungangler beim Kinderangeln am Haken. FOTO: Ute Richter
Wilschwitz. Der Kreisanglerverband Guben hatte am Samstagnachmittag zum Kinderangeln an den Wilschwitzer See eingeladen.

Mädchen und Jungen mit und ohne Angelschein sowie mit und ohne Angel ließen sich von Hartmut Göllner und Jens Lerche vom Kreisanglerverband Guben an das Thema Angeln heranführen. Vor rund fünf Jahren war der Wilschwitzer See zirka neun Hektar groß. Nachdem die Angler den See entschlammt, einen neuen Damm angelegt und dahinter ein kleines Biotop für Frösche und anderes Wassergetier geschaffen haben, ist der nun bedeutend kleinere Wilschwitzer See optimal zum Angeln. „Die Kinder können hier sehr gut ihre Angel vom Ufer aus ins Wasser werfen“, so Hartmut Göllner.

Doch bevor das geschehen kann, muss das Futter vorbereitet werden. Jens Lerche erklärte ganz genau, welche Komponente des Futters die Fische wofür brauchen. Ein bisschen erinnerte die Zusammenstellung des Fischfutters ans Teigzusammenrühren beim Backen. Und tatsächlich kommt auch Pfefferkuchen neben anderen Sachen  hinein, der als Bindemittel und für den Geschmack dient. Deshalb war es am Samstag geruchsmäßig auch ein bisschen wie Weihnachten im Sommer. Doch auch Würmer und Mais wurden benutzt. „Immer nur soviel Futter verwenden, wie man auch wirklich braucht“, mahnt Jens Lerche. Ganz genau zugehört haben die zahlreichen Jungen, was die erfahrenen Angler ihnen erzählten. Dann ging es an die Vorbereitung der Angelgeräte. Rollen, Angelhaken, Schnur – alles muss passen. Robert Kruschel (18) ist schon ein alter Hase und ging den Organisatoren mit zur Hand.

Etliche Nachwuchsangler kamen aus Groß Gastrose. Sie waren schon recht gut ausgestattet und brauchten nicht mehr so viel Anleitung. Robert aus Riesa (11), der seine Großeltern in Guben besuchte, war im vergangenen Jahr vom Kinderangeln so begeistert, dass er dieses Jahr wieder kam. „Bei sich zu Hause hat er keine Möglichkeit zum Angeln. Dort engagiert er sich beim DRK“, erzählt sein Opa. Große Fangerfolge konnte Robert verbuchen, doch meist waren die Fische so klein, dass er sie zurück ins Wasser entließ. Und auch die anderen Jungangler konnten sich über mangelnde Ergebnisse am Haken nicht beschweren.

 Reichlich Fische hatten die Jungangler beim Kinderangeln am Haken.
Reichlich Fische hatten die Jungangler beim Kinderangeln am Haken. FOTO: Ute Richter
(utr)