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Karla gesucht, Carla gefunden

Carla – ein Bild aus den frühen 90ern.
Carla – ein Bild aus den frühen 90ern. FOTO: Voigt
Guben. Es hat nur ein paar Stunden gedauert, da hatte Regisseur Andreas Voigt eine Nachricht von der gesuchten Karla über das soziale Netzwerk Facebook erhalten. Über die RUNDSCHAU hatte Voigt nach einer Protagonistin aus einer von ihm gedrehten Doku gesucht, die Anfang der 90er-Jahre als eine der letzten Defa-Produktionen veröffentlicht wurde. Daniel Schauff

Die Infos zu Karla waren spärlich - der Vorname und die Tatsache, dass sie einst im Chemiefaserwerk Guben gearbeitet hat, mussten reichen. Taten es auch.

Über ihre Familie wurde Karla, die im wahren Leben Carla heißt, gefunden. Sie lebt mittlerweile in Niedersachsen und hat sich schnell mit dem Filmemacher in Verbindung gesetzt.

Der Grund für die Suche nach Carla ist, dass Voigt, 25 Jahre nach seiner Dokumentation "Grenzland - eine Reise", noch einmal entlang der Oder und der Neiße reisen will, um unter anderem auch Gubener zu treffen. Einige der Protagonisten von 1992 will er dabei auch wiedersehen.