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| 19:15 Uhr

Wahl
Kandidaten wollen Schulen stärken und erhalten

Guben. Zwei Bürgermeister-Anwärter sprechen sich für eine verstärkte Zusammenarbeit der Schulen mit der lokalen Wirtschaft aus.

In einem guten Monat wird in Guben ein neuer Bürgermeister gewählt. Im Vorfeld hat die RUNDSCHAU die Kandidaten gefragt, wie für sie die Gubener Schullandschaft in Zukunft aussieht. Gerade an der Friedensschule gibt es aktuell akute Platzprobleme.

Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro will als Mittelzentrum den Schülern auch weiterhin jede Schulform anbieten. „Gute räumliche Voraussetzungen, eine moderne Ausstattung und eine anspruchsvolle und individuelle Methodik in der Ausrichtung der Schulen sind dafür Voraussetzung“, betont Mahro. Dafür will er sich gemeinsam mit den Pädagogen einsetzen. Da sich die Aufenthaltsdauer in der Schule erhöhe, sei es außerdem sein Ziel, diese Zeit mit außerschulischen Angeboten bedarfsgerecht und in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Wirtschaft zu gestalten.

Der amtierende Bürgermeister Gubens, Fred Mahro, stellt sich zur Wahl.
Der amtierende Bürgermeister Gubens, Fred Mahro, stellt sich zur Wahl. FOTO: Anne Nicolay-Guckland

Auch der parteilose Kandidat Harald Knoll will den vorhandenen Bestand an Schulen zwingend erhalten. „Die Ausstattung der Schulen hat bedarfsgerecht und auf einem hohen Niveau zu erfolgen, um die Attraktivität der Schulen zu steigern und eine Abwanderung der Schüler zu verhindern“, sagt der von der FDP nominierte Kandidat. Weiterhin möchte er die Schulen besser mit der Wirtschaft und dem Handwerk vernetzen, damit die Schüler ihre Zukunft in Guben sehen. Aus diesem Grund wolle er das Netzwerk „Schule Wirtschaft“ mit seiner ganzen Kraft unterstützen.  

Harald Knoll wurde von der FDP als Kandidat nominiert.
Harald Knoll wurde von der FDP als Kandidat nominiert. FOTO: Foto Profi Foto Kliche

Peter Stephan weiß ebenfalls um die  Situation an den Schulen in Guben.  „Beide Grundschulen sind im Zusammenhang mit den Hortbedingungen zu sehen“, so der parteilose Kandidat. „Und da gilt es zurzeit, die Bedingungen an der Friedensschule zu verbessern.“ Das wolle er unbedingt in Angriff nehmen. „Als Stadt Guben steht uns das Gymnasium außerdem gut zu Gesicht, daher werde ich für seinen weiteren Erhalt kämpfen.“

Peter Stephan zieht für die Fraktion Die Linke in den Bürgermeisterwahlkampf.
Peter Stephan zieht für die Fraktion Die Linke in den Bürgermeisterwahlkampf. FOTO: Silke Halpick / LR

„Einer unserer obersten Ziele muss es sein, den Schulstandort Guben mit seiner Leistungs- und Vielfältigkeit zu halten und zu sichern“, findet Daniel Münschke von der AfD. Die Politik in der Stadt müsse sich für Jugendliche und junge Familien verbessern. „Auch eine Reduzierung von Gebühren darf hierbei nicht ausgeschlossen werden“, betont Daniel Münschke in Video.

Daniel Münschke tritt für die AfD bei der Bürgermeisterwahl in Guben an.
Daniel Münschke tritt für die AfD bei der Bürgermeisterwahl in Guben an. FOTO: Silke Halpick / LR
(Zeidler )