Zu dieser Abhandlung gehört auch Kevin Mc Kenna. Der Wunderstürmer aus der 2. Bundesliga vom FC Energie Cottbus kam vor acht Jahren nach Cottbus, als er von den Trainern Ulrich Nikolinski und Detlef Wohlfahrt zu einem Spiel der brandenburgischen Landesauswahl mit Sondergenehmigung eingesetzt wurde. Das war der Beginn einer erfolgreichen Profilaufbahn des heutigen Branitzers. Dieser Kevin Mc Kenna sprach im Südstadion mit fast 20 jungen Landsleuten, die in den jahrelangen Beziehungen zwischen dem FC Energie Cottbus und Calgary in Cottbus weilten. Die Kanadierin Kirsten Haroon, ihr Sohn gehört mit zu den Cottbuser Amateuren, hat eine wesentliche Aktie an den Beziehungen über die Weltmeere. Sie reiste diesmal mit Fußballern im zarten Alter von 13 Jahren nach Cottbus. Hier wurde gemeinsam mit Energiejungs trainiert, Ulrich Nikolinski führte Übungstunden durch, Landesstützpunkttrainer Ronny Zeiss nahm die kanadischen Torleute ins Geb et. Außerdem erwarben die Gäste das Technikerabzeichen des DFB. Fußball gespielt wurde auch. Gegen die C-2-Jugend von Energie unterlagen die Gäste 2:7 und spielten bei Viktorias C-Jugend, wo sie herzlich aufgenommen wurden, remis 3:3. "Wichtig ist für uns, dass die Jungs sehen, wie steinig ein Weg zum Profi ist", erklärte Kirsten Haroon. Das berichtete ihnen auch Kevin Mc Kenna, der beim Treffen mit den Jungkickern seiner Heimatstadt Calgary um Autogrammwünsche nicht umhinkam.
Im Frühjahr weilte Trainer Frank Daubitz von der B-2-Jugend in Calgary. "Die Beziehungen sollen fortgesetzt werden", sagt Ulrich Nikolinski, Leiter des Energie-Nachwuchsstützpunktes. Vielleicht lässt sich wieder mal ein Mc Kenna unter den Boys aus Amerika finden.