Wenn man sich die achtköpfige Band anschaut, stellt man fest, dass mit eher ungewöhnlichen Instrumenten wie Flöte, Posaune und Trompete reichlich Abwechslung vorprogrammiert ist. Gegründet wurde "SubsTanz" ursprünglich von nur fünf talentierten Musikern, die alle das Ziel verfolgten, der relativ unbekannten Stilrichtung Ska auch in Guben mehr Popularität zu verleihen. Die typischen Elemente sieht Sängerin Kristina Großer zum einen in dem für den Reggae typischen Off-Beat als auch im Einsatz von Blasinstrumenten.
Als der Trompeter und Gitarrist Felix Lehmann ein Jahr in den USA verbrachte, fehlte den verbliebenen Musikern also ein wichtiges Bandmitglied. Jedoch probten sie fleißig weiter und erhielten schließlich vor gut einem Jahr Unterstützung durch die Flötistin Henriette Neumann. Mittlerweile ist Felix, nun als Saxophonist, zurück und die Band um noch zwei Mitglieder erweitert: Martin Schneider an der Posaune und Etienne Türke an der Trompete.
Wenn es um die Inhalte ihrer Songs geht, fällt schon beim ersten Hören ihrer CD "Schicksal" auf, dass sie von den Interpreten sehr unterschiedlich gestaltet wurden. Neben spaßigen Songs wie "Sternburg" und "Schicksal" sind auch emotionale Stücke, wie die Ballade "Zu oft", und Songs, die anregen sollen, die Umwelt mit kritischeren Augen zu beleuchten, auf der CD enthalten.
Neben der produzierten CD bestritten "SubsTanz" auch zahlreiche Auftritte, zum Beispiel beim Xmas-Festival in der „Fabrik“ oder auch beim letzten „Springbreak“ .
Wer die acht jungen Musiker live erleben möchte, hat am kommenden Freitag die Chance dazu und wird von den Gymnasiasten herzlich zu 19 Uhr in die Turnhalle eingeladen. Der Eintritt zum Konzert beträgt drei Euro.