Anlass waren sein insgesamt 16-jähriges Bestehen und die zehnjährige Existenz an der Goethstraße
Bereits seit seiner Gründung strebt das „Haus der Familie ein“ Familienprojekt an. Heute gehören zum Verein zwei Kitas, zwei Schulhorte, das Zentrum für Familienbildung und -erholung und die Überregionale Beratungs-, Informations- und Kommunikationsstelle Brandenburg in Forst. 18 hauptamtliche und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen die Projekte des Vereins. Auch heute sind Familienbildung und -förderung dessen Hauptthemen, denn Familie zu leben und Kinder großzuziehen wird heute für viele Familien durch zusätzliche Faktoren erschwert. „Uns geht es darum, dass Familien etwas gemeinsam unternehmen“ , betont Geschäftsführerin Kerstin Leutert-Glasche. Dabei sei es wichtig, dass Kinder bei Museumsbesuchen, Sport, Musik und Spaß auch etwas lernen. Familienfreundliche Strukturen zu entwickeln sei jedoch nach wie vor schwierig. „Eine Hürde ist auch, die Brücke zur Wirtschaft zu schlagen“ , sagt Kerstin Leutert-Glasche.
Informationen zur Familienbildung gaben Thomas Wendt und Doris Kreinsen, Referenten für Familienpolitik.
Seniorengruppen sind im „Haus der Familie“ ebenfalls von Anfang an integriert. „Wir wollen Menschen gewinnen, die ein eigenes Netzwerk haben, auch wenn unsere Projekte für jeden einzelnen eine große Bereicherung sind“ , so Leutert-Glasche.